Bekannt ist die „Intense Pulsed Light“-Methode, kurz IPL, für ihre milde Behandlungsweise. Zahlreiche Anbieter führen diese auf die Verwendung von Ultraschall-Gel zurück, das vor der Laser-Therapie auf die Haut aufgetragen wird. Das Kosmetikinstitut ALSO’s in Düsseldorf wirbt hingegen gerade damit, eine schmerzfreie IPL-Behandlung ohne selbiges Gel durchzuführen. Das Gel sei sogar oft der Grund für Hautverbrennungen.

Gel als Grund für Hautverbrennungen?

Beachten Sie, dass es unterschiedliche Wege der IPL-Haarentfernung gibt. Meistens wird vonseiten der Kosmetikinstitute erklärt, es sei notwendig, ein kühlendes Ultraschall-Gel auf die zu behandelnden Hautpartien aufzutragen. Dies lindere während des Behandlungsprozesses den Schmerz, weil es die Haut kühle. Dies möchte ALSO’s keineswegs leugnen, nur sagt der IPL-Dienstleister, dass dieses Gel gleichermaßen für unschöne Hautverbrennungen verantwortlich sein kann.

Wie kommt’s? Laut ALSO’s wirkt das Ultraschall-Gel gegen das Licht des IPL-Gerätes. Dadurch muss der behandelnde Dermatologe zwangsweise die Lichtenergie erhöhen, um gegen die Gel-Schicht anzukommen. Nur so kann der Laserstrahl durch die gallertartige Masse die Haarwurzel erreichen, die bekämpft beziehungsweise sogar zerstört werden will, um das Nachwachsen weiterer ungeliebter Härchen zu verhindern. Da oft nur „Pi mal Daumen“ geschätzt wird, wie hoch die erforderliche Lichtenergie sein muss, hat das Haarentfernungsmanöver mit Gel häufig eine Verbrennung der empfindlichen Haut zur Folge. Natürlich kann dies nicht pauschalisiert werden, jedoch ist es keine Seltenheit, dass das vom IPL-Gerät ausgesendete Licht zu intensiv für den betreffenden Haut-Typ ist.

Glatte Haut trotz geringer Lichtstärke?

Genau aus diesem Grund verzichtet ALSO’s auf die Verwendung von Gel. Nichtsdestotrotz heißt es, – schließlich hat das Gel in gewisser Weise auch eine Schutzfunktion – dass die Behandlung für den Patienten nicht mit Schmerzen verbunden ist. Wie verhält sich dies? Punkt eins: Die Behandlung sei durch diesen wegfallenden Risikofaktor sicherer. Punkt zwei: Die ALSO’s-Studios arbeiten mit einer deutlich kleineren Joule-Zahl als andere Kosmetikinstitute, die durch das Gel, das durchdrungen werden will, mit bis zu 70 Joule arbeiten. Klingt nach viel Energie? Ist es auch. Deswegen verfolgt ALSO’s das Anti-Gel-Konzept, und zwar ohne Ausnahme.

Aber können überschüssige Haare mithilfe einer dermaßen geringen Joule-Zahl überhaupt entfernt werden? Wie ALSO’s verlauten lässt, ist diese Frage positiv zu beantworten, zum einen aus eigener Erfahrung, zum anderen wegen Tests von anderen Schönheitskliniken. Genauso wie die Lichtstrahlung im Solarium hoch dosiert schädlich für Ihre Haut sein kann, verhält es sich auch mit der IPL-Strahlung. Deshalb ist es empfohlen, sich lieber öfter mit geringer Lichtenergie behandeln zu lassen, als wenige Male mit für die Haut gefährlichen Killerstrahlen von bis zu 70 Joule.

Damit nicht nur die Behandlung an sich schmerzarm und ungefährlich abläuft, sind davor und danach einige Regeln zu beachten: Wenn Sie sich einer Gesichtstherapie unterziehen, vergessen Sie bitte nicht, Ihr Gesicht vorher gründlich zu reinigen. Mindestens 24 Stunden vor und zwei bis drei Tage nach der Behandlung sollten Sie Ihre Haut nicht mit Sauna- und Solariumsgängen reizen. Schwimmbadbesuche sind aufgrund des chlorhaltigen Wassers auch nicht empfohlen. Nur zu leicht kann Ihre Haut dadurch gereizt werden.

Finden Sie Ihren Königsweg der Haarentfernung

Wer mehr über die gel-lose Haarentfernungsmethode erfahren will, surft am besten direkt auf der Internetseite von ALSO’s vorbei oder lässt sich anhand der dort erhältlichen Kontaktdaten einen Termin für ein Beratungsgespräch geben. Denn nur, wer sich allumfassend informiert, wird letztendlich den Königsweg finden, um den lästigen Härchen den Garaus zu machen, ohne die eigene Gesundheit zu gefährden.

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Für jemanden, der sich mit dem Thema der dauerhaften Haarentfernung bereits näher auseinandergesetzt hat, ist der Begriff der IPL Technologie bestimmt kein absolutes Neuland. Dennoch tauchen im Zusammenhang mit dieser Behandlungsmethode verständlicherweise häufig Fragen auf, die folgender Text möglicherweise nutzwertig beantworten kann. Willkommen sind natürlich auch Leser, die mit dem Namen IPL (Intensed Pulsed Light) noch nichts oder nicht viel anfangen können. Denn es gibt einiges zu beachten:

Unabdingbar ist, sich im Vorfeld gründlich von dem zu behandelnden Hautarzt in ihrer Umgebung (siehe Suchmaschine oder Telefonbuch) untersuchen zu lassen. Vielleicht haben Sie auch einen Tipp von Bekannten oder Freunden bekommen? – Prima! Dann fällt der erste Arztbesuch womöglich etwas leichter, sollte aber dennoch ernst genommen werden.

Eine der meist gestellten Fragen ist dabei mit Sicherheit, ob eine IPL Behandlung schmerzhaft ist. Selbstverständlich reagiert jeder Mensch ganz unterschiedlich auf äußere Reize, weswegen es leider keine universale Antwort darauf gibt, aber im Allgemeinen sind sich die Patienten einig, dass die Lichtimpulse ein gewisses Kribbeln, möglicherweise auch ein leichtes Pieksen verursachen. Schließlich zerstört das IPL Verfahren den Haarfolikel, was bedeutet, dass die Nährstoffzellen der Haarwurzeln in sich verödet werden.

Dafür können Sie sich im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Behandlung sicher sein, dass keine neuen unliebsamen Härchen produziert werden und Sie endgültig auf Epiliergerät, Pinzette oder Rasierer verzichten können, was die behandelte Stelle angeht. Diese Aussagen basieren auf wissenschaftlichen Studien, die über mehrere Jahre hinweg von Experten auf dem Gebiet der Haarentfernung getätigt wurden. Notwendig ist aber freilich, dass Sie die IPL Therapie von Anfang bis Ende durchführen, was je nach Körperstelle und Intensität des Haarwuchses mehrere Sitzungen erfordert. Bezogen auf eine einzelne Sitzung dauert die Haarentfernung an der Oberlippe, um ein Beispiel zu nennen, etwa zehn Minuten. Wenn Sie sich dafür entschließen sollten, Ihre Beine komplett enthaaren zu lassen, müssen Sie sich auf jeden Fall zwei Stunden für eine Sitzung in Ihrem Terminkalender freischaufeln.

Beachten Sie außerdem die Anweisungen Ihres behandelnden Dermatologen: In der Regel wird er Sie darauf hinweisen, dass das Sonnenbaden beziehungsweise Solariumsgänge mindestens einen Monat vor Beginn der IPL Therapie eingestellt werden sollten.

Auch nach der Behandlung ist es ratsam, sich drei bis vier Wochen nicht der prallen Sonne auszusetzen. Darüber hinaus bedarf eine wirksame IPL Behandlung auch, dass ungefähr zwei Wochen, bevor es losgeht, keinerlei aggressive Haarentfernungsmethoden (Zupfen, Wachsen, Epilieren) angewandt werden. Bitte auch keine bleichenden Maßnahmen treffen, um den Behandlungserfolg nicht negativ zu beeinträchtigen. Erlaubt – und kurz vor der Behandlung sogar hilfreich – ist es, die Hautfläche, die behandelt werden soll, nass zu rasieren. Empfohlen wird des Weiteren, vor der Therapie besonders viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, was die Haut positiv auf die bevorstehende IPL Haarentfernung vorbereitet. Vergessen Sie nicht, sich vor einer Gesichtsbehandlung abzuschminken und das Gesicht gründlich zu reinigen.

Preislich gesehen ist das Verfahren selbstverständlich nicht unbedingt kostengünstig, da die Behandlung relativ aufwendig ist, weshalb sich möglicherweise noch nicht viele Menschen für die IPL Methode entscheiden. Der Preis liegt – je nach Größe der Behandlungsfläche – zwischen 40 und 200 Euro. Dafür – daran soll an dieser Stelle noch einmal erinnert werden – gibt es nach Abschluss der Behandlung kein böses Erwachen mehr, was lästige Haare an den „falschen“ Stellen anbelangt.

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