Wien (OTS) – Die Eisenbahn zählt zu den technologischen Stärkefeldern
Österreichs.
Heimische Unternehmen sind in zentralen Segmenten der Bahnindustrie
international erfolgreich positioniert und in globale
Wertschöpfungsketten eingebunden. Mit der neuen Ausschreibung des
Förderprogramms „Rail4Climate“ setzt der Klima- und Energiefonds
gezielte Impulse für zukunftsweisende Produkte im Bahnsektor. Für
kooperative F&E-Projekte stehen 2 Mio. Euro, dotiert aus Mitteln des
Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI
), bereit. Damit werden Innovationen im österreichischen Bahnsektor
gestärkt und die digitale Transformation des Mobilitätssystems
vorangetrieben.
Mobilitätsminister Peter Hanke : „Das Förderprogramm orientiert sich
bewusst an der Industriestrategie 2035 der Bundesregierung. Damit
setzen wir gezielte Impulse für Forschung, Entwicklung und
technologische Innovation im Bahnsektor. Wir stärken Österreichs
Rolle als Technologieführer, treiben klimafreundliche
Mobilitätslösungen voran und schaffen die Grundlage für nachhaltige
Wettbewerbsfähigkeit in einem zentralen Zukunftsfeld.“
Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, Bernd Vogl : „Die Bahn
ist zentral für ein nachhaltiges Mobilitätssystem. Jetzt gilt es, sie
noch effizienter und leistungsfähiger zu machen. Digitalisierung und
Automatisierung sind dafür die entscheidenden Hebel. Mit unserer
Ausschreibung bringen wir Innovationen rascher in die Umsetzung und
laden alle Stakeholder ein, diesen Weg mitzugehen.“
Zwtl.: Rail4Climate
Das FTI-Programm „Rail4Climate“ fördert kooperative F&E-Projekte
mit einer maximalen Laufzeit von 36 Monaten. Es unterstützt gezielt
Projekte, die zu einer Produktivitäts- und Kapazitätssteigerung im
österreichischen Bahnsektor beitragen. Ziel ist es, die
Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen der Bahnindustrie weiter
auszubauen und ihre internationale Position nachhaltig zu stärken.
Darüber hinaus verfolgt das Programm das Ziel, Digitalisierung
und Automatisierung konsequent voranzutreiben, um Effizienzpotenziale
zu nutzen und die Resilienz des gesamten Mobilitätssystems zu
erhöhen. Gleichzeitig sollen die geförderten Vorhaben einen
wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten
im Bahnsektor leisten und damit nachhaltige, zukunftsfähige
Arbeitsbedingungen unterstützen.
Das Programm „Rail4Climate“ richtet sich an industrielle und
produzierende Unternehmen, Infrastrukturbetreiber:innen,
Eisenbahnverkehrsunternehmen, Dienstleister:innen im Eisenbahnsektor
sowie Forschungseinrichtungen.
Vor der Projekteinreichung wird ein Beratungsgespräch mit der FFG
für alle Ausschreibungsschwerpunkte des Programms empfohlen.
Die Einreichung von Projektanträgen ist ausschließlich via eCall
, möglich, die Frist dafür endet am 16.09.2026 (12:00 Uhr).
Details zur Ausschreibung:
https://www.klimafonds.gv.at/foerderung/rail4climate/
Leitfaden „Rail4Climate“:
https://www.klimafonds.gv.at/wp-content/uploads/2026/03/Leitfaden-R4C
-2026.pdf
Weiterführende Informationen:
Rail4Climate