Pressekonferenz: Israelische Kampfdrohnen mit Motoren aus Österreich. Ein Verstoßes gegen das Kriegsmaterialgesetz?

Wien (OTS) – Die Indizien sind stark, dass die israelische Armee
Drohnen mit
Motoren der Firma Rotax aus Gunskirchen (Oberösterreich) einsetzt. Am
22. August 2025 demonstrierten daher Aktivist:innen vor dem Werk.
„Der Motor ist das Herz der Drohnen-Ohne Rotax keine Kampfdrohnen“,
erklärte der i sraelische Dissident Ronnie Barkan, Mitbegründer von
Boycott from Within. Dalia Sarig, Not in Our Name, kritisiert:
„Österreichische Unternehmen verdienen am Völkermord mit, die
Regierung schreitet nicht ein.“

Dr. Astrid Wagner kündigte an, eine Sachverhaltsdarstellung bei
der Staatsanwaltschaft Wien einzubringen. Aus- und Durchfuhr von
Kriegsmaterial sind durch Innen-, Außen- und Verteidigungsministerium
genehmigungspflichtig und dürfen nicht in Konfliktgebiete erfolgen –
was beim Einsatz in Gaza der Fall ist. „Sollten Rotax-Motoren in Gaza
eingesetzt werden, ist jedenfalls zu prüfen, ob eine Bewilligung
vorlag und wenn ja, wer diese erteilt hat,“ so Wagner.

Pressekonferenz

Datum: 26.8.2025, um 11:10 Uhr
Ort: Café Rathaus
Landesgerichtsstraße 5, 1080 Wien