Neue Ausstellungen und aktuelle Vermittlungsprogramme

St. Pölten (OTS) – Ab heute, Mittwoch, 15. April, ist in der
Ehemaligen Synagoge St.
Pölten die neue Wechselausstellung „Geraubte Heiligkeit – Judaica aus
Niederösterreich“ zu sehen. Die Schau zeigt sieben Ritualobjekte aus
den rund 25 zerstörten und geplünderten Synagogen und Bethäusern
Niederösterreichs, die entweder vor dem 10. November 1938 zur
Aufbewahrung in das Jüdische Museum Wien gebracht worden waren oder
als Raubgut in den Handel gelangten und von Sammlern erworben wurden.
Auch zerstörte und verschwundene Gegenstände, die nur noch durch
Fotos und Listen nachweisbar sind, werden in der Ausstellung
thematisiert. Die von Martha Keil kuratierte Ausstellung in
Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Wien läuft bis 15. November;
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17
Uhr. Nähere Informationen unter 02742/908090-972 und www.ehemalige-
synagoge.at .

Ebenfalls heute, Mittwoch, 15. April, wird um 19 Uhr im Theater
am Steg in Baden die Fotoausstellung „40 Jahre Tschernobyl“ eröffnet,
mit der die Fotografin und Kuratorin Michaela Vondruska an eine der
folgenreichsten Katastrophen des 20. Jahrhunderts erinnert. Gezeigt
werden die während mehrerer Aufenthalte in der Sperrzone rund um
Tschernobyl in den Jahren 2018 und 2019 entstandenen Arbeiten bis 26.
April. Zur Finissage am 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe findet
ab 14 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt. Öffnungszeiten: Dienstag
bis Freitag von 14 bis 19 Uhr sowie während aller Veranstaltungen im
Haus; an den Samstagen und Sonntagen ist die Fotografin jeweils von
14 bis 16 Uhr persönlich anwesend. Nähere Informationen bei der
Kulturabteilung der Stadtgemeinde Baden unter 02252/86800-522 und e-
mail [email protected] .

Morgen, Donnerstag, 16. April, wird um 18.30 Uhr im Kulturbüro
Langenlois die Ausstellung „Haus Hof Dorf. Wohnbau am Land – Eine
Anleitung“ eröffnet, die sich modernen Bau- und Wohnformen auf dem
Land widmet. Die von Architektur Raumburgenland konzipierte Schau
wirft die Frage auf, welche Alternativen es zu Einfamilien- und
Mehrparteienhäusern gibt und wie auch auf kleinsten, historisch
gewachsenen Parzellen sinnvoll gebaut werden kann. Ausstellungsdauer:
bis 13. Juni; Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag von 10 bis 13.30
und 15 bis 19 Uhr. Am Freitag, 17. April, veranstaltet dann das ORTE
Architekturnetzwerk Niederösterreich ab 8 Uhr im Flusshaus
Prinzersdorf unter dem Motto „Baukultur kompakt“ einen Lehrgang für
Raumplanung und Ortsgestaltung, dessen Themen von den aktuellen
Novellen der NÖ Bauordnung über Fördermöglichkeiten bis hin zum
Umgang mit Leerstand und zu ausgewählten gelungenen
Architekturbeispielen reichen. Nähere Informationen bei ORTE unter
02732/78374, e-mail [email protected] und www.orte-noe.at .

Am Freitag, 17. April, wird um 19 Uhr im Haus der Kunst in Baden
die Ausstellung „Vom Stillen und vom Lebendigen“ eröffnet, in der
Gabi Burger bis 26. April sowohl großformatige Porträts in
Schwarzweiß als auch Stillleben in expressiver Farbigkeit
präsentiert. Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 18
Uhr, Freitag bis Sonntag von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr; nähere
Informationen beim Kulturamt Baden unter 02252/86800-523, e-mail
[email protected] und www.badeninkultur.eu .

Das Stadtmuseum Tulln lädt am Freitag, 17. April, ab 19 Uhr im
Forum der HAK/HAS Tulln zu einem Vortrag von Ronald Risy zu der
archäologischen Grabung am St. Pöltner Domplatz. Zum Saisonstart
steht dann am Samstag, 18., und Sonntag, 19. April, „Spiel & Spaß im
Museum“ auf dem Programm: Jeweils ab 13 Uhr werden zu jeder vollen
Stunde Führungen durch das Römermuseum angeboten, ergänzt durch kurze
Geschichtsformate für Familien und Individualbesucherinnen sowie
kostenlose Bastelbögen für Kinder. Eintauchen in 2.000 Jahre Tullner
Geschichte können Besucherinnen und Besucher bis 18. Oktober jeweils
von Mittwoch bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr.
Nähere Informationen unter 02272/690-189, e-mail info@stadtmuseum-
tulln.at und www.stadtmuseum-tulln.at .

Am Samstag, 18. April, wird um 16 Uhr im Kunstraum Weikendorf die
Ausstellung „Mode Arbeit“ von Jojo Gronostay eröffnet, mit der die
Schaufenster des Kunstraums quasi in ein Modegeschäft verwandelt
werden. Gronostays Installation gibt dem Themenfeld rund um Wert,
Entwertung und Weiterverwertung von Kleidung und den damit in
Verbindung stehenden Problematiken der Modeindustrie einen Raum und
reagiert so auf das Verschwinden von Handel und Nahversorgung am Land
sowie auf das globale Konsumverhalten. Zur Eröffnung spricht Monica
Titton, Modetheoretikerin an der Universität für angewandte Kunst,
anschließend gibt es eine Performance von Sami Mandee. Projektdauer:
bis 27. September; die Ausstellung ist rund um die Uhr einsehbar.
Jeden ersten Sonntag im Monat hat der Kunstraum von 15 bis 16 Uhr
geöffnet. Nähere Informationen bei Kunst im öffentlichen Raum
Niederösterreich unter 02742/9005-13245, e-mail [email protected]
und www.koernoe.at .

Im Kunstverein Baden markiert Lisa Großkopf am Samstag, 18.
April, ab 17 Uhr und am Sonntag, 19. April, ab 16 Uhr mit einer Reihe
performativer Praktiken unter dem Motto „Schöner Schwitzen“, in denen
sie sich kritisch mit idealisierten, medial vermittelten
Körperbildern auseinandersetzt, den Beginn der experimentellen
Ausstellung „ephemeral forms of presence“, die sich bis 21. Juni in
fünf Teilen mittels Performance jenen Momenten widmet, in denen Kunst
nicht ausgestellt, sondern erlebt wird. Parallel dazu präsentieren
Mitglieder des Kunstvereins ebenfalls bis 21. Juni im benachbarten
Projektraum unter dem Titel „Mythologien“ aktuelle Arbeiten; eröffnet
wird am Samstag, 18. April, um 16 Uhr. Öffnungszeiten: Samstag von 10
bis 12 und 14.30 bis 18 Uhr, Sonntag von 14.30 bis 18 Uhr; nähere
Informationen unter 0650/4710011, e-mail [email protected]
und www.kunstvereinbaden.at .

Zum Österreichischen Welterbetag am Samstag, 18. April, dreht
sich von 14 bis 17 Uhr in der „Family Factory“ im Atelier der
Kunstmeile Krems alles um die „Farben der Natur“ in der Wachau, wenn
die Teilnehmenden mit Blüten, Blättern, Erde und Steinen bunte
Kunstwerke entstehen lassen. Nähere Informationen unter 02732/908010
und e-mail [email protected] ; Online-Tickets unter
www.kunstmeile.at/familyfactory .

Fortgesetzt wird das Programm des Österreichischen Welterbetages
an der Kunstmeile Krems am Samstag, 18. April, um 15 Uhr mit einem
„Welterbe-Walk“ von der Landesgalerie Niederösterreich in die
Altstadt von Stein und damit „Von der Ausstellung ins
Weltkulturerbe“. Nähere Informationen unter 02732/908010, e-mail
[email protected] und www.lgnoe.at ; Online-Tickets unter
www.kunstmeile.at/veranstaltungen .

Im Nitsch Museum in Mistelbach steht im Rahmen der aktuellen
Ausstellung „Hermann Nitsch. Von Sonnenaufgang an“ am Samstag, 18.
April, ab 18 Uhr eine Lehraktion mit der Kuratorin Julia Moebus-Puck
auf dem Programm, die sich als aktive Annäherung an das
Gesamtkunstwerk von Hermann NItsch versteht und dessen zentrale
Elemente wie Ritual, Körperlichkeit und sinnliche Verdichtung konkret
nachvollziehbar macht. Nähere Informationen und Tickets unter
02572/20719, e-mail [email protected] und www.nitschmuseum.at .

Am Samstag, 18. April, veranstaltet auch das Museum Gugging ab 10
Uhr eine interaktive „Pädagog*innenführung“ zur Gugginger Kunst von
August Walla, Johann Hauser u. a. Ab 13 Uhr verbindet dann
„Kreativität in Kunst und Wissenschaft – Lernen Sie zwei
Institutionen aus Maria Gugging kennen“ das Museum Gugging mit dem
VISTA Science Experience Center am ISTA-Forschungscampus. Tags
darauf, am 19. April, folgt ab 14 Uhr eine Sonntagsführung durch die
neue Jubiläums-Ausstellung „museum gugging.! 20 jahre kUNSt“. Zudem
lädt das Museum Gugging am Dienstag, 21. April, ab 14.30 Uhr zu
„kunst mit kaffee“ sowie ab 16.30 Uhr zur „werkstattrunde gugging“,
in der unter Anleitung der Kunstvermittlerin Christiane Molan gezeigt
wird, wie Farben und Formen kombiniert werden. Nähere Informationen
unter 02243/87087, e-mail [email protected] und
www.museumgugging.at .

Das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz bietet am Samstag, 18.,
und Sonntag, 19. April, den Workshop „Altbausanierung und Lehmbau –
Theorie & Praxis“ sowie im Rahmen der Reihe „Alltag im Dorf – Wie war
das damals?“ jeweils ab 13 Uhr am Samstag, 18. April, „Kirchliches in
der Georgskapelle“ und am Sonntag, 19. April, „In der Mühle“. Nicht
zuletzt können sich Kinder und Erwachsene am Sonntag, 19. April,
interaktiv „Auf den Spuren von Zieglinde durchs Museumsdorf“ begeben.
Nähere Informationen und das detaillierte Programm unter 02534/333, e
-mail [email protected] und www.museumsdorf.at .

Schließlich findet am Dienstag, 21. April, ab 18 Uhr in der
Kulturwerkstatt Tischlerei Melk die öffentliche Präsentation einer 3D
-Visualisierung des ehemaligen KZ-Außenlagers Melk statt, die im
Rahmen einer Diplomarbeit an der HTL Ybbs entstanden ist. Nähere
Informationen beim Melk Memorial unter 0681/81318543 und e-mail info@
melk-memorial.org bzw. bei der Kulturwerkstatt Tischlerei Melk unter
02752/54060, e-mail [email protected] und
www.wachaukulturmelk.at .