Linz (OTS) – Das Ergebnis steht fest und ist beindruckend. Mit 92,8
Prozent der
Stimmen ist Stefan Kaineder auf der heutigen Landesversammlung zum
Spitzenkandidaten der Grünen OÖ für die Landtagswahlen 2027 gewählt
worden. Es ist ein mächtiges Ergebnis, das Stefan Kaineder den
maximal kraftvollen und auch nötigen Rückenwind gibt. Sowohl für die
anstehenden herausfordernden eineinhalb Jahre als natürlich auch für
die heiße Phase der Wahlauseinandersetzung 2027.
Landessprecher LR Stefan Kaineder: Spitzenkandidat für die LTW
27:
„Vielen Dank für jede einzelne Stimme. Für das großartige
Ergebnis, das Vertrauen und den Rückhalt. Diese grandiose Zustimmung
gibt mir gewaltigen Schub für das kommende Jahr. Aber nicht nur
dieses Votum selbst. Es ist diese Stimmung, diese Kraft und
Zuversicht die so imponierend und mitreißend sind. Diese
Landesversammlung hat fast gesprüht vor Energie, Aufbruch und
Motivation. Diese Grüne Bewegung hat den unbedingten Willen
Oberösterreich neu aufzurichten, aus dem Dämmerzustand der schwarz-
blauen Jahre zu wecken. Es wird eine gewaltige Aufgabe für uns alle.
Ich bin nicht stolz – nein – ich bin geehrt und mehr als bereit,
diese Herausforderung als Spitzenkandidat gemeinsam mit euch allen
anzugehen und erfolgreich zu meistern“.
„Die Menschen in Oberösterreich dürsten nach Zuversicht, Aufbruch
und Optimismus, Die Welt spielt verrückt. Kriege und Krisen
verunsichern die Leute, das ist richtig greifbar. Die große
Weltpolitik können wir nicht beeinflussen. Aber wir haben es in der
Hand, hier in Oberösterreich richtig darauf zu reagieren. Es liegt an
uns, die Stärken und Potentiale des Landes umfassend und richtig
einzusetzen. Wir haben auch die Möglichkeiten den Krisen nicht nur zu
trotzen, sondern gestärkt daraus hervorzugehen. Wir werden sie
nutzen. Wir werden dafür sorgen, dass ein Ruck durch dieses Land
geht. Damit die starre Kruste abfällt und das Land wieder atmen und
sich bewegen kann“.
„Die Menschen wollen, dass es um sie und das Land geht. Darum
sind sie auch sauer auf die Funktionärsparteien. Ich höre das
permanent bei meinen Gesprächen. Weil die vor allem mit sich selbst
beschäftigt sind. Weils man dort vor allem an Posten und Machterhalt
interessiert ist und nicht an den Sorgen der Leute. Es kann und darf
aber nie um die Partei gehen, nur ums Land und die Menschen. Das ist
unser Kompass“.
„Oberösterreich ist so viel mehr, kann so viel und verdient so
viel mehr, als diese schwarz-blaue Politik abliefert. In allen
Bereichen und ganz besonders bei der Energie. Wir erleben diesen
unfassbaren Stillstand. Die FPÖ will das Land in den teuren fossilen
Fesseln halten, will Putins Gas und blockiert jedes Windrad. Die ÖVP
kann sich gegen die Blauen nicht durchsetzen und weiß eigentlich
nicht, was sie will. Aber wir Grüne hören genau hin und wissen, was
die Leute, die Wirtschaft und Industrie wollen. Saubere günstige und
stabile Energie. Es gibt sie hier in Oberösterreich, jede Menge und
wir werden sie nutzen. Unsere Heimat, unser Strom, mein Versprechen“.
„Wir haben hier ein Windrad aufgebaut, ihr haltet kleine
Windränder in den Händen. Wir diskutieren und fordern sie. Und die
Windräder werden auch in der Landschaft ankommen, viele davon, weil
Oberösterreich sie braucht. Wir wollen 200 neue Windräder bis 2035.
Das ist nicht nur möglich, sondern nötig, um endlich auch aus dieser
endlosen Energie-Krisen-Spirale rauszukommen. Jeder Krieg, jede
weltpolitische Krise treibt die fossilen Energiepreise in lichte
Höhen. Das war immer so, aber man hat nicht gelernt, auch nicht in
Oberösterreich. Wir treten an, um das zu ändern“.
„In kaum einem Bereich macht Schwarz-Blau das, was Oberösterreich
guttäte. Was es braucht und weiterbringt. Die Koalition blockiert die
Windkraft, verbaut Boden und verweigert seinen Schutz. Sie rollt den
Reichen den roten Teppich zu den schönsten Flecken des Landes aus,
gönnt den Betuchten ein Business-Shuttle in die Finanzmetropole
Frankfurt. Auf der anderen Seite kürzt sie Sozial- und
Integrationsvereine und macht das Land sozial kalt und frostig. Und
das ist nur die Shortlist an Fehlentscheidungen. Es ist genug. Wir
haben genug, das Land hat genug davon“.