Wien (OTS) – Für Photovoltaik-Anlagen in Wien und Umgebung hat mit
Frühling die
produktionsstärkste Zeit des Jahres gestartet. Gerade jetzt, in einer
Phase internationaler Unsicherheit und steigender Energiepreise,
setzen immer mehr Menschen auf regionale Alternativen zu anonymen
Stromkonzernen. Die Grätzl Energie, Wiens erste und vom Klima- und
Energiefonds als Pionierprojekt ausgezeichnete Energiegemeinschaft,
öffnet sich genau zu diesem Zeitpunkt als Bürgerenergiegemeinschaft
für neue Mitglieder – mit klarem Fokus auf die Wiener Community.
Zwtl.: Regionale Antwort auf volatile Energiemärkte
Die jüngsten Entwicklungen an den internationalen Energiemärkten
und die Empfehlungen der E-Control, auf Fixpreis-Modelle umzusteigen,
zeigen: Viele Wiener:innen suchen nach Sicherheit und Planbarkeit
beim Strombezug. „Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich
unabhängig von großen Energiekonzernen zu machen und Teil einer
starken Gemeinschaft zu werden“, sagt Roland Kuras, Geschäftsführer
der PowerSolution Energieberatung GmbH, die die Grätzl Energie
gegründet hat und seither betreut. „Mit der Grätzl Energie bieten wir
ein Modell, das auf Nähe, Fairness und Transparenz setzt – und das
speziell für die Bedürfnisse der Wiener Stadtbewohner:innen
entwickelt wurde.“
Zwtl.: Energiegemeinschaft einfach erklärt: Strom teilen, unabhängig
bleiben
In einer Energiegemeinschaft wird Strom gemeinschaftlich
produziert und geteilt. Mitglieder müssen ihren bestehenden Vertrag
bei einem Stromversorger nicht kündigen – sie können zusätzlich der
Energiegemeinschaft beitreten. Ein Teil der Energieversorgung wird
dann von der Grätzl Energie übernommen. „Der größte Vorteil: Man
weiß, woher der eigene Strom kommt, macht sich unabhängiger von
großen Energiekonzernen und profitiert von fairen, transparenten
Konditionen.“, ergänzt Kuras.
Zwtl.: Wiener Identität, regionale Stärke – offen für alle
Die Grätzl Energie ist keine anonyme Plattform, sondern eine
Energiegemeinschaft mit Wiener Wurzeln und Identität. Mitglieder
können zwar auch außerhalb Wiens sitzen, doch der Mehrwert entsteht
durch das regionale, gemeinschaftliche Modell und die Nähe zur Wiener
Community.
Zu den aktuellen Stromversorgern der Grätzl Energie gehören u.a.
Bäckerei Felber, Rohrdorfer sowie W.A. Richter & Söhne, die als
Mitglied der ersten Stunde dabei sind. Zusätzlich speisen viele
Privatpersonen überschüssige Energie in die Grätzl Energie ein. Diese
Kombination aus regional verankerten Unternehmen und privaten
Einspeiser:innen stärkt die Identität und Flexibilität der Grätzl
Energie.
Die Grätzl Energie richtet sich nun insbesondere an
Student:innen, junge Familien, lokale Betriebe und alle, die keine
eigene PV-Anlage errichten können, aber dennoch günstigeren,
erneuerbaren Strom aus Österreich beziehen möchten – ohne
Anbieterwechsel, ohne bauliche Maßnahmen.
Zwtl.: Jetzt Mitglied werden – unkompliziert und niederschwellig
Die Anmeldung erfolgt digital und unkompliziert. Mitglieder
profitieren von günstigen Konditionen durch geringere Netzkosten (
abhängig vom Standort) und einer transparenten Abrechnung – sie
zahlen nur für den Strom, den sie tatsächlich aus der Gemeinschaft
beziehen. Der Bezugspreis liegt für das Jahr 2026 bei 9,6 Cent/kWh (
brutto) und die Einspeisevergütung bei 8,4 Cent/kWh (brutto).
Zwtl.: Die Wiener Energiewende beginnt im Grätzl
Mit der Grätzl Energie können Wiener:innen selbst entscheiden,
woher ihr Strom kommt – und Teil einer Gemeinschaft werden, die auf
regionale Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung setzt. Die
Energiewende in Wien ist damit nicht mehr nur ein politisches Ziel,
sondern gelebte Nachbarschaft.
„Unser Anspruch ist es, Energieversorgung wieder zu einer
gemeinschaftlichen Aufgabe zu machen. Miteinander und füreinander –
das ist der Kern der Grätzl Energie. Jede und jeder kann einen
Beitrag leisten und gleichzeitig profitieren“, betont Kuras
abschließend.