Wien (OTS) – „Kickl überdeckt mit einer Anfragenflut seine eigene
Doppelmoral.
Während er sich nach außen hin gerne als großer Aufdecker inszeniert,
verbirgt sich hinter der erneuten Lähmung der Verwaltung nichts
anderes als seine eigene Angst. Denn als Innenminister hat Herbert
Kickl in den Jahren 2018 und 2019 eine Million Euro für die
psychologische Betreuung von Asylwerbern ausgegeben – und das war ihm
völlig bewusst“, so der Sicherheitssprecher der Volkspartei, Ernst
Gödl, der weiter ausführt: „Er hätte den Vertrag kündigen können, hat
sich aber klar dagegen entschieden. Was Kickl hier betreibt, ist
reine Ablenkung von sich selbst.“
„Besonders feige an der Anfragenflut der FPÖ ist dabei, dass
Kickl ausgerechnet seine eigene Amtszeit ausgeklammert hat. Nämlich
genau jene Jahre, in denen er als unverantwortlichster Innenminister
der Geschichte Österreichs die Sicherheit der Menschen mit der
Zerschlagung des Verfassungsschutzes zutiefst gefährdet hat. Heute
verschleiert er seine Verantwortung und verkauft den Menschen ein
Bild, das nicht seiner selbst entspricht. Wer Härte predigt, aber
Millionen in Strukturen steckt, die er nun lautstark kritisiert,
versucht lediglich die Österreicherinnen und Österreicher hinters
Licht zu führen. Kickl missbraucht die Ängste der Menschen in
Österreich und verspielt das Vertrauen in die Politik mit seinen
ständigen Ablenkmanövern“, so Gödl abschließend.