Wien (OTS) – „Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine dauert
mittlerweile seit
mehr als dreieinhalb Jahren an. Auch die bisherigen 18
Sanktionspakete haben nicht verhindert, dass dieser unsägliche
Konflikt ein Ende findet. Warum also sollte dieses 19. Paket
plötzlich dazu beitragen?“, fragte heute Harald Vilimsky,
freiheitlicher Delegationsleiter im EU-Parlament.
Russland habe die bisherigen Maßnahmen weder beeindruckt noch zu
einem Waffenstillstand bewegt. Stattdessen belaste die EU mit jeder
neuen Sanktion zunehmend die eigene Wirtschaft und gefährde mit dem
aktuellen Paket nun auch massiv die Energiesicherheit in Europa. „Es
reicht! Dieser Krieg muss beendet werden und das wird nur mit
Diplomatie gelingen, nicht durch das ständige Drangsalieren der
eigenen Bevölkerung mit den Folgen immer neuer Sanktionspakete“, so
Vilimsky.
Die EU müsse endlich aufhören, Politik auf dem Rücken der
Menschen in Europa zu machen, und sich auf ihre eigentlichen Aufgaben
konzentrieren, nämlich den Wohlstand, die Freiheit und die Sicherheit
ihrer Bürger zu garantieren. „Wenn die EU mit demselben Eifer für
diese Werte einstehen würde, wie sie das nächste Sanktionspaket auf
den Weg bringt, ginge es allen besser“, betonte Vilimsky.