Wien (OTS) – Als „unfassbare Farce und Gipfel der Heuchelei“
bezeichnete heute die
FPÖ-Seniorensprecherin NAbg. Andrea Michaela Schartel die
angekündigte Petitions-Welle des SPÖ-nahen Pensionistenverbands (PVÖ)
. Während der PVÖ nun medienwirksam die volle Inflationsabgeltung
fordere, sei es gerade die SPÖ, die als Teil der Verlierer-Koalition
im Vorjahr ein historisches Belastungspaket gegen die Senioren
mitbeschlossen habe.
„Dieses Doppelspiel der Sozialdemokraten ist an Dreistigkeit
nicht zu überbieten! Zuerst schnürt die SPÖ gemeinsam mit ihren
Regierungspartnern ein Paket, das die Pensionisten mit höheren
Krankenversicherungsbeiträgen, einer E-Card-Gebühr und Kürzungen
durch eine Anpassung unter der Inflationsrate eiskalt im Stich lässt.
Und jetzt stellt sich der rote Pensionistenverband hin und inszeniert
ein durchsichtiges Schauspiel, als wäre er der große Retter. Das ist
ein reines Täuschungsmanöver, um von der eigenen Mitschuld am
Pensionsraub abzulenken“, so Schartel.
Die FPÖ-Seniorensprecherin erinnerte auch an die leeren
Versprechungen von SPÖ-Chef Babler, der vor der Wahl noch vollmundig
versichert habe, dass es mit ihm keine Pensionskürzungen geben werde.
„Die Realität sieht anders aus: Die SPÖ hat ihre Wähler und
insbesondere die ältere Generation verraten. Anstatt die Pensionisten
wirklich vor der Teuerung zu schützen, werden sie mit wertlosen
Petitionen abgespeist. Unsere Senioren haben sich mehr verdient als
diese parteipolitischen Spielchen“, erklärte Schartel.
Abschließend richtete Schartel einen klaren Appell an den
Pensionistenverband und dessen Präsidentin Birgit Gerstorfer: „Wenn
es Ihnen wirklich um das Wohl der Pensionisten geht, dann beenden Sie
dieses unwürdige Theater! Hören Sie auf, den Menschen Sand in die
Augen zu streuen und unterstützen Sie eine Initiative, die wirklich
etwas für unsere Senioren bewirken will. Wir Freiheitliche fordern
den Pensionistenverband auf: Rufen Sie Ihre Mitglieder auf, das
‚Pensionisten-Volksbegehren‘ zu unterschreiben! Das ist der einzig
ehrliche Weg, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen und für eine
faire und sichere Zukunft unserer Pensionisten zu kämpfen!“