Wien (OTS) – „Ob fehlende Lehrer, steigender Druck in den
Pflichtschulen oder das
völlige Scheitern bei der Integration – die NEOS haben es in all den
Jahren nicht geschafft, eine nachhaltige Strategie für die Zukunft
der Wiener Schulen aufzustellen. Stattdessen feiern sie es schon als
Erfolg, wenn am ersten Schultag überhaupt Lehrer vor den Klassen
stehen. Das zeigt das erschreckend niedrige Niveau, auf dem die
Bildungspolitik in dieser Stadt mittlerweile angekommen ist“, stellt
der Wiener FPÖ-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss
fest. „Der nunmalige Bildungsminister und ehemalige Bildungsstadtrat
Wiederkehr macht weiter wie bisher. Statt Lösungen und Maßnahmen ob
des Lehrermangels zu präsentieren, setzt er auf Fototermine und PR-
Shows, wie für den ersten Schultag kommenden Montag angekündigt“,
ärgert sich Krauss.
Gleichzeitig zeichnet die Realität an den Wiener Schulen ein
erschreckendes Bild über das Versagen des NEOS-Duos
Wiederkehr/Emmerling: Personalmangel, steigende Schülerzahlen,
Sprachdefizite und Containerklassen. Die Leidtragenden sind die
Kinder und Jugendlichen dieser Stadt.
„‚Mental Health Days‘ oder ‚Teach for Austria‘ sind alles nur
Randthemen, die zwar nett klingen, aber an der eigentlichen Wurzel
des Problems vorbeigehen. Was wir brauchen, sind ausreichend gut
ausgebildete Lehrer, konsequente Sprachförderung schon vor der
Volksschule und endlich ein Ende der ideologisch getriebenen
Kuschelpolitik gegenüber außerordentlichen Schülern ohne
Deutschkenntnisse. Es wird Zeit für die Umsetzung der zu
Regierungsantritt versprochenen Maßnahmen, wie etwa der ursprünglich
freiheitliche Vorschlag, Eltern in Sachen Sprachförderung in die
Pflicht zu nehmen und gegebenenfalls Sozialleistungen zu kürzen oder
ganz zu streichen, wenn sich nicht an die Vorgaben gehalten wird“,
fordert Krauss. Abschließend hält er fest: „Wien braucht keine
weiteren Fototermine von Wiederkehr oder Emmerling. Wien braucht
endlich eine Bildungspolitik, die ihre Priorität klar setzt: Deutsch
vor Schuleintritt, Disziplin im Klassenzimmer und Chancengleichheit
durch Leistung statt durch Schönrederei. Solange die NEOS hier weiter
versagen, werden Wiens Schüler und Eltern von Schulstart zu
Schulstart aufs Neue im Stich gelassen.“