FPÖ – Berger/Schuch zu Favoritner „Supergrätzl“: Reine Autofahrer-Schikane und nächstes SPÖ-Schicki-Micki-Projekt auf Kosten der Anrainer

Wien (OTS) – „Was SPÖ und NEOS heute als großes Prestigeprojekt
verkaufen wollen,
ist in Wahrheit nichts anderes als eine massive Belastung für die
Bevölkerung in Favoriten“, reagierten der Favoritner FPÖ-
Bezirksparteiobmann Stadtrat Stefan Berger sowie der freiheitliche
Bezirksvorsteherstellvertreter Christian Schuch auf die heutige
offizielle Eröffnung des sogenannten „Supergrätzls“ in Favoriten:
„Die Menschen in Favoriten bezahlen teures Parkpickerl, bekommen aber
von der rot-pinken Stadtregierung Jahr für Jahr immer weniger
Parkplätze geboten. Schon jetzt drehen unzählige Anrainer jeden Abend
verzweifelt ihre Runden, um überhaupt noch irgendwo ihr Auto
abstellen zu können. Mit diesem Projekt wird die Parkplatznot weiter
verschärft.“

Besonders absurd sei laut Berger, dass SPÖ und NEOS das Projekt
als „Verkehrsberuhigung“ verkaufen würden. „Der Verkehr verschwindet
ja nicht einfach in Luft. Er wird lediglich in die umliegenden
Straßen und Seitengassen verdrängt. Dort leiden jetzt die Anrainer
unter mehr Stau, mehr Lärm und noch größerem Parkplatzdruck. Das ist
reine Symbolpolitik und eine massive Autofahrer-Schikane.“

Bereits mehrfach hat FPÖ in den letzten Jahren davor gewarnt,
dass das angebliche „Supergrätzl“ eine reine Alibi-Aktion sei,
während die wirklichen Probleme des Bezirks weiterhin ungelöst
bleiben. „Die SPÖ produziert seit Jahren nur Schlagworte und PR-
Inszenierungen, anstatt sich endlich um die echten Sorgen der
Favoritner zu kümmern – von Sicherheitsproblemen über Vermüllung bis
hin zur angespannten Verkehrssituation“, erklärte Berger. Dazu gehöre
auch die Lösung der gravierenden Probleme rund um den Alkoholhotspot
Keplerplatz: „Seit Jahren fordert die FPÖ ein Alkoholverbot in diesem
Gebiet. Leider haben sich SPÖ-Bürgermeister Ludwig und der
Bezirksvorsteher bis heute nicht durchringen können, dieses
umzusetzen.“

Auch FPÖ-Bezirksvorsteherstellvertreter Christian Schuch übte
scharfe Kritik: „Die rot-pinke Stadtregierung baut hier ein
ideologisches Prestigeprojekt für ein paar urbane Lifestyle-
Fantasien, das den meisten Anrainern keinerlei Mehrwert bringt. Die
Menschen brauchen keine Schicki-Micki-Experimente, sondern
funktionierende Infrastruktur, ausreichend Parkplätze und echte
Maßnahmen für Sicherheit und Lebensqualität.“

Die FPÖ-Favoriten fordert daher ein Umdenken in der Bezirks- und
Stadtpolitik. „Anstatt ideologische Anti-Auto-Projekte
durchzudrücken, sollte die SPÖ endlich Politik für die arbeitende
Bevölkerung machen und die realen Probleme im Bezirk lösen“, betonten
Berger und Schuch abschließend.