Graz (OTS) – FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer und Walter
Semlitsch, Obmann
der Steirischen Pendlerinitiative, sehen angesichts explodierender
Kosten im KFZ-Bereich und massiv gestiegener Treibstoffpreise
dringenden Handlungsbedarf: „Die Realität für Pendlerinnen und
Pendler ist längst eine andere als jene, auf der das aktuelle
Fördermodell der steirischen Pendlerbeihilfe basiert. Die
Unterstützung ist zu verbessern und neu aufzustellen.
Seit über zehn Jahren wurden die Förderbeträge nicht erhöht, die
förderbare Einkommensgrenze stagniert seit 2022 bei 2.500 Euro brutto
monatlich. Diese Einkommensgrenze müsste schon längst
inflationsbereinigt bei 3.300,- Euro brutto im Monat liegen und
zukünftig automatisch inflationsangepasst werden. Gleichzeitig sind
die Preise massiv gestiegen – insbesondere an den Tankstellen.
Besonders hart trifft es einkommensschwache Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer. Die Pendlerbeihilfe ist für viele die einzige direkte
Unterstützung, da steuerliche Entlastungen wie die Pendlerpauschale
oft ins Leere gehen. „Gerade jene, die ohnehin wenig verdienen,
werden im Stich gelassen. Das ist nicht akzeptabel“, so Mauerhofer
und Semlitsch.
Daher sieht FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer auch die
Arbeiterkammer Steiermark in der Pflicht, von der sich die
Interessenvertreter deutlich mehr Einsatz erwarten: „Hier braucht es
die dringende Bereitschaft, sowohl vom Land Steiermark als auch von
der Arbeiterkammer Steiermark, mehr Mittel in die Hand zu nehmen.
Während andere Bundesländer längst handeln, wurde in der
Steiermark die letzte Wertanpassung vor mehr als zehn Jahren
vorgenommen. Burgenland hat mit 1. Jänner 2026 wieder eine deutliche
Verbesserung für seine Pendler umgesetzt. „Die Steiermark droht hier
endgültig den Anschluss zu verlieren.“
Die Forderung ist klar:
Sofortige Erhöhung der steirischen Pendlerbeihilfe, Anhebung der
Einkommensgrenzen und eine automatische Anpassung an die Inflation.
„Die Pendlerinnen und Pendler sichern täglich Arbeitsprozesse und
Wertschöpfung und halten das Land am Laufen. Diese Menschen jetzt zu
entlasten, ist hoch an der Zeit, denn hier geht es um Existenzen!“,
stellen Mauerhofer und Semlitsch unmissverständlich klar.