Wien (OTS) – Pünktlich zum Start in die Fahrradsaison lädt die
Landesinnung Wien
der Mechatronik morgen Mittwoch, 20. Mai 2026 zum weltweit ersten
Bike Check Day : In mehr als 100 Wiener Fahrradwerkstätten – zwei
Drittel aller Fachbetriebe in der Stadt – haben Radler:innen die
Möglichkeit, ihr Stadtrad, Rennrad oder E-Bike kostenlos überprüfen
zu lassen. Ziel des Aktionstages ist es, die Verkehrssicherheit zu
verbessern und gleichzeitig das Bewusstsein für regelmäßige Wartung
zu stärken. Nicht zuletzt, weil E-Bikes auf dem Vormarsch sind.
Allein in Wien gibt es rund 1,2 Millionen Fahrräder, zehn Prozent
aller Wege in der Stadt werden schon auf zwei Rädern zurückgelegt –
Tendenz steigend. Mit intensiverer Nutzung erhöht sich auch die
Unfallquote. Entsprechend hoch ist die Bedeutung von
funktionstüchtigen Rädern und genau hier setzt der Bike Check Day an:
Durch professionelle Kurz-Checks können Mängel sofort erkannt und
notwendige Reparaturen in die Wege geleitet werden – ein wichtiger
Beitrag für mehr Sicherheit im urbanen Straßenverkehr. Am Bike Check
Day können alle Interessierten dieses Angebot in mehr als 100
Fachwerkstätten wienweit kostenlos in Anspruch nehmen.
„Radfahren hat sich längst zum Wirtschaftsfaktor entwickelt – vom
Verkaufsboom bis hin zu Service und Wartung. Nachdem die
Fahrradtechnik immer komplexer wird, steigt auch der Bedarf an
qualifizierten Fachbetrieben – beim Bike Check Day möchten wir durch
kostenlose Profichecks darauf hinweisen“, betont Peter Merten ,
Wiener Landesinnungsmeister der Mechatronik.
„Der Bike Check Day ist eine großartige Initiative, um die
Sicherheit im Radverkehr hervorzuheben. Gerade in einem viel
frequentierten Bezirk wie der Inneren Stadt, in der immer mehr
Menschen auf das Fahrrad umsteigen, ist das ein wichtiges Thema“, so
Bezirksrat Gregor Raidl , Verkehrsbeauftragter Wien-Innere Stadt.
Zwtl.: Mehr als die Hälfte der verkauften Räder bereits E-Bikes
Österreichweit werden jährlich rund eine halbe Million Fahrräder
verkauft – auf Wien umgelegt entspricht das in etwa 100.000 neuen
Exemplaren pro Jahr. Neben dem positiven Beitrag zur Mobilitätswende
ist die Fahrradbranche somit auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Nicht zuletzt aufgrund der stetig zunehmenden Anzahl an E-Bikes –
bereits mehr als jedes zweite verkaufte Rad gehört in diese Kategorie
– werden Reparaturen komplexer und sollten nur von Fachbetrieben
durchgeführt werden.
„Für die Attraktivität des Fahrradfahrens müssen auch die
richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden – mit der Förderung von
E-Transporträdern, Dienstfahrrädern und Falträdern ist dies bereits
gelungen und sollte weitergeführt werden“, erklärt Ulrike Haslauer ,
Wiener Innungsmeister-Stellvertreterin der Mechatronik.
Zwtl.: Bedeutung von Service und Wartung
Die Fahrradmechatronik-Betriebe Wiens verfügen über das nötige
Know-how, um sämtliche Typen – vom Stadtrad über das Rennrad bis hin
zum E-Bike – fachgerecht zu warten: Ein simpler Check hilft, mögliche
Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen.
„Unsere Betriebe leisten einen wesentlichen Beitrag, damit die
Menschen in der Stadt sicher und zuverlässig unterwegs sind – und das
flächendeckend, weil die nächste Werkstätte meist nicht mehr als ein
paar hundert Meter entfernt ist“, weiß Martin Klima-Sonvilla ,
Fahrradbeauftragter der Landesinnung Wien der Mechatronik.
Zwtl.: Richtige Ausstattung sorgt für Radsicherheit
Zu den Basics der Verkehrssicherheit gehören funktionierende
Bremsen genauso wie ein weißes Frontlicht und ein rotes Rücklicht.
Reflektoren sorgen für zusätzliche Sichtbarkeit. Mit einem
akustischen Signal wie einer Klingel können oft potenzielle
Gefahrensituationen entschärft werden. Auch der Luftdruck sollte
regelmäßig geprüft und die Kette gewartet werden.
„Nicht nur für längere Radtouren, sondern auch für die
Fortbewegung in der Stadt ist es unumgänglich, immer die Sicherheit
im Blick zu haben. Neben der regelmäßigen, professionellen Wartung
der einzelnen Komponenten ist auch das Tragen eines Helms dabei das
Um und Auf“, führt Ultracycling-Weltmeister und Race Across America –
Gewinner Philipp Kaider aus.
Wie KFV-Studien zeigen, haben viele Fahrradfahrende beim Umstieg
von herkömmlichen Fahrrädern auf E-Bikes häufig Probleme mit dem
höheren Fahrzeuggewicht, dem anderen Bremsverhalten und auch dem
höheren Tempo.
„Ganz typisch bei Unfällen mit Fahrrädern und E-Bikes ist, dass
es sich beim überwiegenden Teil um Alleinunfälle handelt, bei denen
also keine Kollision mit anderen Fahrzeugen oder zu Fußgehenden
stattfand. Daher ist aus Sicht der Verkehrssicherheit ein gut
gewartetes Fahrrad und E-Bike essentiell“, sagt Klaus Robatsch ,
Leiter Verkehrssicherheit beim Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV
).
Zwtl.: Einfach vorbeikommen und das eigene Fahrrad checken lassen
Der Bike Check Day am 20. Mai 2026 richtet sich an alle
Radler:innen – unabhängig von Typ oder Alter des Fahrrads, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Unter all jenen, die ihr Rad in den
teilnehmenden Wiener Betrieben überprüfen lassen, werden drei
Aluminium-Mountainbikes KTM Chicago mit Scheibenbremsen und Shimano-
Schaltung verlost.
Alle Details und Standorte unter bikecheckday.at
Zwtl.: Über die Landesinnung Wien der Mechatronik
Die Landesinnung Wien der Mechatronik vertritt die Interessen der
rund 1.700 Wiener Mechatronik-Betriebe mit mehr als 5.000
Mitarbeiter:innen. Zentrale Schwerpunkte liegen in der Aus- und
Weiterbildung, der Qualitätssicherung sowie der Förderung von
Innovation und Fachkräftenachwuchs. Als Teil der Wirtschaftskammer
Wien unterstützt die Landesinnung ihre Mitglieder bei
wirtschaftlichen, rechtlichen und fachlichen Anliegen und engagiert
sich aktiv für die Zukunft der technischen Berufe in Wien.
Weitere Informationen unter mechatronik.at