„Thema“: Nazi-Parolen beim Gauder Fest

Wien (OTS) – Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 18. Mai
2026, um 21.10 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:

Nazi-Parolen beim Gauder Fest

Anfang Mai grölen mehrere junge Männer Nazi-Parolen in einem
vollbesetzten Waggon der Zillertalbahn. Sie sind auf dem Weg zum
Gauder Fest in Zell am Ziller, einem der größten Trachtenfeste
Österreichs. Drei Männer wurden mittlerweile ausgeforscht. Die
Polizei ermittelt wegen Wiederbetätigung nach dem NS-Verbotsgesetz.
Später am Abend sollen Männer in einer Hotel-Bar in der Nähe des
Festgeländes NS-Symbole auf einen Tisch geschmiert haben. Erst durch
einen Artikel in der Tageszeitung „Der Standard“ werden die Vorfälle
bekannt. Pia Bichara und Michaela Rädler über die Hintergründe
solcher Taten und welche Gefahren von ihnen ausgehen.

Weniger Bildschirm, mehr Kindheit – Aufwachsen ohne Smartphone

„Viele Zehnjährige bekommen ein Smartphone, weil die Eltern
denken, dass sie sonst etwas versäumen“, kritisiert Stephanie Blase.
Die zweifache Mutter tritt mit ihrem Verein „Smartphone-freie
Kindheit“ dafür ein, dass bis 14 nur Handys mit Telefon- bzw. SMS-
Funktion zum Einsatz kommen sollen. Das ab 2027 geplante Social-Media
-Verbot der Bundesregierung hält sie für einen ersten wichtigen
Schritt. Ihre Initiative will Kinder vor nicht altersgerechten
Inhalten schützen. Markus Waibel hat mit Eltern und Kindern darüber
gesprochen und zeigt außerdem, wie Jugendliche beim großen Handy-
Experiment freiwillig drei Wochen lang auf ihr Smartphone verzichtet
haben.

Urbiene, Stadtbiene und Klimagärtner – Koalition für die Zukunft

„Wenn wir jetzt nichts machen, dann ist sie für immer weg“, sagt
Meinhard Falkeis aus dem Kaunertal, der sich seit Jahrzehnten für den
Erhalt der Urbiene einsetzt. Aus nur vier verbliebenen Völkern
versucht er die sogenannte Braunelle zu retten. In Wien zeigt
Jacqueline Wollanka von der Wiener Bezirksimkerei, dass Imkern auch
in einer Großstadt funktioniert. Sie hält Bienen auf Hausdächern und
Einkaufszentren. Der neue Lehrberuf des Klimagärtners unterstützt die
Stadtimkerei dabei. Zwölf Lehrlinge helfen, die Stadt klimafit zu
machen. Jeder begrünte Quadratmeter kühlt nicht nur in heißen
Sommern, sondern wird auch zu einer Insektenweide, berichtet Matteo
Glaser.

Publikumsliebling Simon Schwarz im Porträt

„Dass ich Schauspieler geworden bin, war weniger die Erfüllung
eines langgehegten Traums als eine Notlösung“, sagt Simon Schwarz.
Der 55-jährige, vielbeschäftigte Schauspieler hatte es in seiner
Kindheit und Jugend nicht leicht. Er galt als schwieriges Kind,
musste sechsmal die Schule wechseln und hat letztendlich abgebrochen.
Erst im Erwachsenenalter hat er die Diagnose ADHS erhalten, die für
ihn rückblickend viel erklärt hat. Im vergangenen Herbst hat er ein
Buch darüber veröffentlicht. Jetzt ist er als bester männlicher
Darsteller für den Österreichischen Filmpreis nominiert. Eva Kordesch
hat ihn für „Thema“ getroffen.