Wien (OTS) – „Dem AIT ist mit einer Steigerung der externen Erlöse
aus
Forschungsaufträgen um acht Prozent 2025 erneut ein erfolgreiches
Geschäftsjahr gelungen“, zeigt sich Christoph Neumayer,
Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), anlässlich der
heutigen Bilanzpressekonferenz des AIT erfreut. „Mit seiner
hochkarätigen angewandten Forschung und Entwicklung zu
Schlüsseltechnologien und Zukunftsthemen sowie seiner ausgeprägten
Systemkompetenz ist das AIT strategischer Partner für
Forschungskooperationen und -aufträge für Industrie und Gesellschaft
und damit auch wichtiger Motor für die Umsetzung der
Industriestrategie.“
In kooperativen Projekten werden Technologiekompetenzen und
robuste Lösungen in Bereichen wie Sensorik, Automatisierung,
Quantentechnologien und KI bis hin zu Energie, Mobilität und
Gesundheit entwickelt, die durch die Industrie umgesetzt und am Markt
positioniert werden.
In Zeiten globaler Unsicherheiten, rasanter technologischer
Entwicklungen sowie Kosten- und Transformationsdruck muss konsequent
auf Innovation gesetzt werden. „Investitionen in exzellente Forschung
und Innovationskraft brauchen daher nachhaltige Planungs- und
Finanzierungspfade und bilden die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit
von Wissenschaft und Wirtschaft“, betont der IV-Generalsekretär.
Forschungsstandort Österreich in Europa stärken
Die im Regierungsprogramm und der Industriestrategie verankerte
Erreichung der Forschungsquote von über vier Prozent bis 2030 braucht
daher weiterhin entschlossenes Handeln, damit auch die wichtigen
Ziele der FTI-Strategie 2030 konsequent verfolgt werden können.
Private Investitionen in FTI – immerhin zwei Drittel der gesamten
Forschungsausgaben – brauchen weiterhin Anreize durch einen
konsequenten Wachstumskurs der öffentlichen Mittel. Die
Schlüsseltechnologieoffensive als Kernstück der Industriestrategie
und des FTI-Pakts muss ambitioniert umgesetzt werden, bei
gleichzeitiger Sicherung themenoffener Formate.
Das betrifft auch die ebenfalls im Regierungsprogramm
festgehaltene Sicherung und den Ausbau des „Fonds Zukunft Österreich“
für die kommenden Jahre. Mit dem Fonds können insbesondere
systemische und europäische Initiativen mit Ko-
Finanzierungserfordernissen realisiert werden.
Auf europäischer Ebene zählt das AIT bei den erfolgreich
teilnehmenden Organisationen zu den Top-Performern. Europäische und
internationale Vernetzung ist heute essenzieller denn je für die
Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie ebenso wie für
Spitzenforschungseinrichtungen wie das AIT. „Gerade deshalb gilt es,
sich als Österreich für ein ambitioniertes Budget in Höhe von 220
Milliarden Euro – wie auch vom Europäischen Parlament gefordert – für
das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe einzusetzen“,
so IV-Generalsekretär Neumayer abschließend.