ÖVP – Hungerländer: Güngör-Studie zeigt ernüchternde Bilanz von 6 Jahren Neos-Integrationspolitik

Wien (OTS) – Eine Studie des Integrationsexperten Kenan Güngör im
Auftrag der
Stadt Wien – die offenbar seitens des Wiener Integrationsressorts
unter der Tuchent gehalten hätte werden sollen – bringt Zahlen ans
Licht, die aufrütteln müssen: 41 Prozent der befragten jungen Muslime
sehen religiöse Vorschriften über dem österreichischen Gesetz, 46
Prozent geben an, bereit zu sein, für den Glauben zu kämpfen und zu
sterben. „Das sind keine Einzelfälle – das ist das Ergebnis einer
Integrationspolitik, die die Augen vor dem radikalen Islam
systematisch verschließt“, so Gemeinderätin Caroline Hungerländer,
Integrationssprecherin der Wiener Volkspartei.

Zwtl.: Rechtsstaat gilt – ohne Wenn und Aber

Österreichische Gesetze stehen über religiösen Vorschriften. Das
ist keine Frage der Weltanschauung, sondern die Grundlage unseres
Zusammenlebens. Darüber kann es auch keine Diskussion geben. Wer das
nicht akzeptiert, hat einen zentralen Teil der Integration nicht
vollzogen. „Problematische Einstellungen dürfen nicht kleingeredet
werden. Gemeinsame Werte und klare Regeln sind keine Zumutung – sie
sind die Voraussetzung dafür, dass Integration gelingt“, erklärt
Hungerländer weiter.

Zwtl.: SPÖ-Neos-Stadtregierung muss Konsequenzen ziehen

Diese Studie ist eine ernüchternde Bilanz von 6 Jahren Neos-
Integrationspolitik. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung hat Warnsignale im
Integrationsbereich systematisch ignoriert – entweder aus falsch
verstandener Rücksichtnahme oder aus politischem Kalkül. Das Ergebnis
sind Parallelstrukturen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt
gefährden. Die Wiener Volkspartei fordert ein sofortiges Umsteuern:
Wertevermittlung, konsequente Deutschförderung und klare
Integrationsanforderungen mit realen Konsequenzen. „Integration
braucht Konsequenz – denn Wien hat davon in den letzten Jahren zu
wenig gesehen“, so Hungerländer abschließend.