Wien (OTS) – Der Rohbau für das neue Verwaltungsgebäude in der Klinik
Ottakring
ist fertig und damit ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur neuen
Zentralklinik. Der Verwaltungsneubau ist ein wesentlicher Baustein
für die Klinik-Modernisierung bei laufendem Betrieb: Sobald das
Gebäude in Betrieb geht, entsteht am jetzigen Standort der Verwaltung
Platz für den ersten Bauteil der neuen Zentralklinik. Beim
Lokalaugenschein auf der Baustelle zeigt sich WIGEV Generaldirektorin
-Stellvertreter Herwig Wetzlinger zufrieden mit dem Baufortschritt:
„Wir liegen mit dem Bauprojekt im Zeitplan und in genau einem Jahr
werden hier 220 Büro-Arbeitsplätze, ein 600 m2 großes
Veranstaltungszentrum und eine 6-geschoßige Garage in Betrieb gehen.“
Gleichzeitig mit dem Verwaltungsneubau entsteht 100 Meter weiter
stadtauswärts am Flötzersteig eine neue Zufahrt in die Klinik. Ab
2027 dient sie vorübergehend als Haupteinfahrt für Rettungsfahrzeuge
und den Individualverkehr, für den in der Garage 370 PKW-Stellplätze
zur Verfügung stehen werden. Mit einer Haltestelle der Buslinie 48A
ist auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr gewährleistet. Die
bestehende Hauptzufahrt in der Rankgasse wird von 2027 bis 2040
aufgrund der Bauarbeiten stillgelegt. Mit einem Durchgang für
Fußgänger*innen kann jedoch sichergestellt werden, dass die Klinik
weiterhin gut erreichbar bleibt – auch in Richtung U3. Auch die
Rettung wird bereits ab der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes
der Zentralklinik 2033 wieder über die Rankgasse zufahren können.
Ab 2040 setzt der Wiener Gesundheitsverbund dann auf eine
gezielte Entflechtung der Verkehrsströme: „Die Zufahrt Rankgasse wird
ab 2040 vor allem Fußgänger*innen sowie Nutzer*innen öffentlicher
Verkehrsmittel vorbehalten sein. In einer Kiss-&-Ride-Zone können
Patient*innen sicher zu ihren Behandlungen gebracht und wieder
abgeholt werden“, so Wetzlinger. Über die Zufahrt am Flötzersteig
werden dann 2 Garagen für PKWs zu erreichen sein.
Zwtl.: Aufwertung für den gesamten 16. Bezirk
Auch im 16. Bezirk werden diese Entwicklungen positiv
aufgenommen. „Die Klinik Ottakring und ihr Umfeld stehen vor einer
großen Transformation. Ich danke allen Anrainer*innen sowie allen,
die hier am Gelände zu tun haben, für ihre Geduld. Eine Großbaustelle
ist herausfordernd – aber am Ende entsteht hier modernste Medizin in
modernster Infrastruktur, auf die sich alle Menschen in Wien
weiterhin rund um die Uhr verlassen können“, so Bezirksvorsteherin
Stefanie Lamp.
Zwtl.: Moderne Arbeitsplätze und nachhaltige Gebäudetechnik
Diese Transformation und die damit einhergehende Aufwertung der
Infrastruktur wird sich bereits ab 2027 mit dem neuen
Verwaltungsgebäude zeigen: „Der Verwaltungsneubau bringt ein modernes
Arbeitsumfeld in Verbindung mit viel Komfort. Gleichzeitig setzen wir
auf klimafreundliche Lösungen – geheizt und gekühlt wird mittels
Geothermie“, betont Thomas Eberl, Verwaltungsdirektor der Klinik
Ottakring. Der Neubau punktet aber auch mit einer begrünten Fassade
in Richtung Flötzersteig. Diese sorgt für Kühlung im Gebäude und
wirkt sich schalldämmend auf den Verkehrslärm der stark befahrenen
Durchzugsstraße aus.
Zwtl.: Innovative Planung mit Holz und Begrünung
Neben Funktionalität und Infrastruktur überzeugt der Neubau auch
architektonisch und ökologisch. „Das Gebäude ist innovativ konzipiert
– Holz spielt eine zentrale Rolle, etwa als sichtbare
Trägerkonstruktion im Veranstaltungszentrum oder als Faltdach über
der neuen Portierloge am Flötzersteig“, erklärt Marie-Thérèse Vierke,
Geschäftsführerin der Wiener Projektentwicklungs- und Baumanagement
GmbH (PBG), die für die Planung und Umsetzung der Bauprojekte
verantwortlich ist. „In Kombination mit Begrünung und natürlichen
Materialien schaffen wir eine hochwertige Arbeitsumgebung und leisten
gleichzeitig einen Beitrag zu den Klimazielen der Stadt Wien.“ Die
Klinik Ottakring entwickelt sich damit Schritt für Schritt zu einem
zukunftsfitten Gesundheitsdienstleister.
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