Wien (OTS) – Die aktuellen Konjunkturprognosen von WIFO und IHS
zeigen auf, dass
globale Krisen auch massive Auswirkungen auf Österreich haben. NEOS-
Generalsekretär Douglas Hoyos: „Wir waren auf einem sehr guten Weg.
Die Maßnahmen der Regierung haben dazu geführt, dass die Inflation,
die Putins Krieg in die Höhe schießen hat lassen, Anfang des Jahres
auf zwei Prozent gesunken ist. Der Krieg im Nahen Osten bremst diese
Erholung jetzt wieder. Das zeigt, wie sehr die Kriege von Trump und
Putin, vor denen Herbert Kickl und seine FPÖ so gern bewundernd
knien, auch Österreich schaden. Es sind die Freunde der FPÖ, die uns
immer wieder in solche Lagen bringen.“
Und es zeigt auch, dass die Reformen, die die Bundesregierung im
Energiebereich umsetzt, enorm wichtig sind, so Hoyos weiter. „Es ist
fatal, wenn man von fossilen Energien abhängig ist. Wenn wir
unabhängig von Diktatoren und globalen Krisen werden wollen, müssen
wir stärker auf europäische Zusammenarbeit und auf unsere eigenen
Ressourcen setzen: Auf Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie,
Geothermie – auf Energie ‚made in Austria‘“, betont Hoyos. „Während
die FPÖ unser Steuergeld weiterhin nach Russland schicken und Putins
schmutziges Gas kaufen will, sagen wir: Nur wenn wir unabhängiger von
fossilen Energien und internationalen Lieferketten sind, ist auch
nicht mehr jede Krise, die irgendwo auf der Welt ausbricht, sofort
schmerzhaft in unseren Geldtaschen zu spüren. Jede zusätzliche
Kilowattstunde aus Wind, Wasser oder Sonne bedeutet weniger
Abhängigkeit von fossilen Importen und geopolitischen
Krisenregionen.“
Abschließend betont Hoyos: „Wir dürfen jetzt nicht die Fehler
früherer Regierungen wiederholen, die wirtschaftliche Probleme mit
der Gießkanne bekämpft haben. Das hat die Ausgangslage, vor der wir
jetzt stehen, verschärft. Umso wichtiger ist es, den Blick nach vorne
zu richten und stabile Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum zu
schaffen. Neben zielgerichteten Entlastungen braucht es weiterhin
konsequente strukturelle Reformen, um unseren Wirtschaftsstandort und
unseren Wohlstand abzusichern.“