Brüssel (OTS) – „Gegenseitiges Vertrauen ist nötig und auch mehr als
angebracht. Die
Europäische Union und die Schweiz haben einander in Verhandlungen
gefunden. Es herrscht gegenseitiges Verständnis und ein Bewusstsein
für die Notwendigkeit des Zusammenhalts. Jetzt gilt es, diese
Etappenerfolge auf der politischen Ebene in der breiten Bevölkerung
bekannt zu machen. Das wird langfristige Erfolge möglich machen.
Alles spricht für gegenseitiges Vertrauen“, betont der
österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl nach Beratungen über
die EU-Schweiz-Beziehungen im Innenausschuss des Europaparlaments
diese Woche. Mandl war in der Vorperiode Chefverhandler zum Schweiz-
Bericht des Europaparlaments und leitet nun die Verhandlungen über
den Beitrag des Innenausschusses des Europaparlaments zum neuen
Schweiz-Bericht.
„Angesichts der Weltlage ist völlig klar, dass die Schweiz und
die Europäische Union zusammengehören. Das gilt zivilisatorisch und
kulturell, es gilt für die Wirtschaftsbeziehungen und auch unsere
gemeinsamen Sicherheitsinteressen“, betont der Parlamentarier.
„Konkret geht es im Innenausschuss des Europaparlaments um die
Dimensionen der Sicherheit, des Arbeitsmarktes sowie der Wissenschaft
und ihrer Lehre: Die Schweiz profitiert vom EU-Forschungsprogramm
Horizon. Alle Studierenden in der Schweiz sollen gleichberechtigt
sein. Auf dem Arbeitsmarkt soll für die Unternehmen, die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie den Staat dauerhaft Klarheit
durch Rechtssicherheit herrschen. Und die Zusammenarbeit in der
Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität soll weiter
intensiviert werden“, informiert Mandl, der sich freut „über die
ausgezeichnete überparteiliche parlamentarische Zusammenarbeit der
konstruktiven Kräfte, wenn es um die Beziehungen zwischen der Union
und der Schweiz geht.“ (Schluss)