WKÖ-Menz: „FTI-Pakt gute und starke Basis, konsequente Umsetzung entscheidend“

Wien (OTS) – „Der heute von der österreichischen Bundesregierung
vorgestellte
‚Pakt für Forschung, Technologie und Innovation‘ ist aus Sicht der
österreichischen Industrie eine gute und starke Basis. Immerhin
werden insgesamt 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, davon
2,6 Milliarden rein für Schlüsseltechnologien. Jene Technologien, die
entlang der Wertschöpfungsketten für alle relevant sind, fallen aber
auch nicht unter den Tisch“, sagt Sigi Menz, Obmann der Bundessparte
Industrie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Er schafft
Planungssicherheit und setzt ein klares Signal für Innovation,
Wachstum und industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend wird
jetzt die konsequente Umsetzung des FTI-Pakts sein. Dabei muss
sichergestellt werden, dass diese auf einer stabilen
Finanzierungsbasis erfolgt, die Mittel effektiv eingesetzt werden und
Kontinuität im bestehenden Fördersystem gewahrt bleibt.“

Und weiter: „Ein starker Industriestandort braucht eine starke
Forschung, die in den Betrieben wirkt und Innovationen rasch in
marktreife Angebote umsetzt. Daher kommt dem Zusammenspiel von
Grundlagen- und angewandter Forschung eine entscheidende Bedeutung
zu.“

Zwtl.: WKÖ-Menz: Ein starker Industriestandort braucht eine
starke Forschung

„Dazu kommt: Jeder von der öffentlichen Hand in Forschung und
Entwicklung investierte Euro mobilisiert zusätzliche private Mittel,
stärkt die Leistungen der Unternehmen in den Bereichen Forschung und
Entwicklung, schafft neue Wertschöpfung sowie Beschäftigung. Dabei
erzielt die Industrie mit Abstand die höchsten Hebelwirkungen und
Umsatzeffekte je Fördereuro“, ruft Industrie-Vertreter Menz in
Erinnerung. „Diese Mittel sind Investitionen in die Zukunft unserer
Betriebe und des gesamten Wirtschaftsstandortes Österreich, denn
Forschung, Technologien und Innovationen stellen Wachstumstreiber
dar, die Wohlstand und Beschäftigung sichern.“

Zwtl.: Bürokratieabbau, wettbewerbsfähige Energie- und
Standortkosten – Reformen rasch umsetzen

„Neben einer starken Forschungsförderung braucht es allerdings
auch konsequenten Bürokratieabbau, wettbewerbsfähige Energie- und
Standortkosten sowie investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. Nur
so können Unternehmen in emissionsarme Produktion investieren,
Schlüsseltechnologien weiterentwickeln und Wertschöpfung in
Österreich sichern“, betont Menz jedoch ebenfalls. Und er weist auf
die Notwendigkeit hin, dass der Fonds Zukunft Österreich als
wichtiges Instrument zur Finanzierung von Grundlagen- und angewandter
Forschung sowie von Technologie- und Innovationsentwicklung weiter
ausreichend dotiert wird. (PWK067/JHR)