Wien (OTS) – Die Universitätenkonferenz hat in ihrem im Juni 2024
beschlossenen
Programm „Universitäten 2030: Was zu tun ist“ vorgeschlagen, die
Pädagog:innenbildung schrittweise in die Universitäten zu
integrieren. Als ein Ziel ist darin die „deutliche Reduktion der
Hochschuleinrichtungen“ angegeben.
Vor einigen Wochen hat das Wissenschaftsministerium im Prozess
für die Hochschulstrategie 2040 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die
sich „der großen Zahl und Vielfalt an Hochschuleinrichtungen“ widmen
soll. Unter anderem soll die Frage geklärt werden, ob „große
Einrichtungen bzw. Fusionierungen zweckmäßiger sind“.
Zwtl.: “Intelligente Reorganisation, keine Kettensäge”
Nun hat die Universitätenkonferenz den nächsten Schritt getan und
ein konkretes Modell für die Integration der Pädagog:innenbildung in
die Universitäten erarbeitet. „Die uniko unterlegt ihren Vorstoß mit
einem innovativen Modell, das hierzulande den Seltenheitswert
besitzt, die Zahl von Institutionen und Gremien zu verringern“, sagt
uniko-Präsidentin Brigitte Hütter. „Gleichzeitig haben wir auch
darauf Bedacht genommen, dass unser Vorschlag nicht das Schicksal so
vieler anderer erleidet und an den Realitäten scheitert. Wir haben
föderale Erfordernisse berücksichtigt, wir schätzen vorhandenes Know-
how und bestehende Infrastruktur und wollen diese nutzen. In Summe
kann man sagen, wir setzen auf intelligente Reorganisation, nicht auf
die Kettensäge“, betont Hütter.
Zwtl.: “Anleitung zur Umsetzung”
Die uniko leiste damit einen zukunftsweisenden Beitrag zur
Hochschulstrategie und liefere überdies eine Anleitung zur Umsetzung
mit. Hütter: „Wir hoffen, mit unserem Modell der Schools of Education
an den Universitäten den Anstoß für eine konstruktive Debatte zu
geben.“
Hinweis: Das Universitätenmodell für die Schools of Education ist
im Volltext auf der uniko-Homepage abrufbar