Wien (OTS) – Die Reforminitiative #zusammenstaerker fordert den
sofortigen
Rücktritt von Walter Ruck als Präsident der Wirtschaftskammer Wien.
Die jüngsten Enthüllungen rund um Machtmechanismen, Intransparenz und
Postenschacher haben das Vertrauen in die Führung der Kammer massiv
beschädigt.
„Die Berichte der vergangenen Tage haben das Fass zum Überlaufen
gebracht. Walter Ruck ist als Präsident der Wirtschaftskammer Wien
nicht mehr tragbar“, erklärt Initiator Stephan Zöchling. „Wer eine
gesetzliche Interessenvertretung führt, trägt Verantwortung gegenüber
tausenden Unternehmerinnen und Unternehmern, nicht gegenüber seinem
inneren Machtzirkel.“
Die Vorwürfe wiegen schwer: Intransparente Entscheidungen,
fragwürdige Personalrochaden, der Vorwurf von Nepotismus und eine
Führungskultur, die Kritik offenbar nicht zulässt. Für #
zusammenstaerker ist klar: So kann und darf eine moderne
Interessenvertretung nicht geführt werden. „Die Wirtschaftskammer
Wien ist keine Fürstenresidenz. Sie ist eine Körperschaft
öffentlichen Rechts mit Pflichtmitgliedern. Das verpflichtet zu
Transparenz und Integrität. Wenn dieses Vertrauen verloren geht,
braucht es Konsequenzen.“
Die Initiative fordert daher einen personellen Neustart an der
Spitze der Wirtschaftskammer Wien und ruft Menschen in ganz
Österreich dazu auf, ihre Stimme zu erheben und die Forderung nach
Konsequenzen zu unterstützen.
„Wir haben bereits im Herbst gezeigt, dass wir etwas bewegen
können, wenn sich viele zusammentun und den Druck erhöhen. Genau
jetzt ist ein solcher Moment“, so Zöchling weiter.
Die Rücktrittsforderung kann ab sofort online unterstützt werden:
https://www.zusammenstaerker.at/ruck-zuck-ruecktritt
Über #zusammenstaerker
Die Initiative #zusammenstaerker ist eine überparteiliche Plattform
für eine Politik mit Vernunft und Verantwortung. Sie hat es sich zum
Ziel gemacht, Missstände aufzuzeigen und gleichzeitig konkrete
Lösungen zu erarbeiten.In den vergangenen Wochen hat die Initiative
bereits zahlreiche Reformvorschläge gesammelt, die als Grundlage für
eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Wirtschaftskammer
dienen sollen.
„Eine starke Interessenvertretung braucht Vertrauen, Transparenz
und echte Reformbereitschaft. Dafür setzen wir uns ein“, betont
Zöchling.