FPÖ – Belakowitsch: „Gesunkene Inflation ist keine Leistung der Regierung!“

Wien (OTS) – FPÖ-Sozialsprecherin und Klubobmannstellvertreterin
NAbg. Dagmar
Belakowitsch bezeichnete heute den Jubel der Bundesregierung über die
aktuelle Inflationsrate von zwei Prozent als „zynische
Realitätsverweigerung und billiges Taschenspielertrick-Manöver“. Dass
sich ÖVP-Bundeskanzler Stocker nun feiern lasse, sei ein Schlag ins
Gesicht für jeden Österreicher, der beim täglichen Einkauf kaum noch
über die Runden komme.

„Dass sich der Kanzler der Verlierer-Koalition nun hinstellt und
sich für eine angeblich erfolgreiche Inflationsbekämpfung auf die
Schulter klopft, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Die
Menschen können sich das Leben nicht mehr leisten, der Wohlstand
schmilzt wie Schnee in der Sonne, und der Herr Kanzler feiert einen
simplen statistischen Basiseffekt als seinen politischen Sieg. Das
ist keine Politik für die Bürger, das ist reine Volksverhöhnung“, so
Belakowitsch.

Die freiheitliche Sozialsprecherin stellte klar, dass der
Rückgang der Inflationsrate keineswegs auf kompetentes
Regierungshandeln zurückzuführen sei, sondern schlichtweg auf dem
Vergleichszeitraum beruhe. „Man muss den Österreichern schon die
Wahrheit sagen und darf sie nicht für dumm verkaufen wollen: Wir
haben diese zwei Prozent nicht, weil die Regierung so gut gearbeitet
hat, sondern weil die Vergleichsbasis vom Jänner 2025 so extrem hoch
war! Damals ist die Strompreisbremse gefallen, und die Preise sind
durch die Decke gegangen. Wenn man das heutige Preisniveau mit dem
damaligen Teuerungsschock vergleicht, sieht es am Papier vielleicht
harmloser aus – an der Supermarktkasse zahlen die Menschen aber immer
noch die absoluten Rekordpreise“, analysierte Belakowitsch die
Situation.

Für die FPÖ sei es bezeichnend, dass ÖVP, SPÖ und NEOS versuchen
würden, eine bloße Verlangsamung des Preisanstiegs auf extrem hohem
Niveau als „Entlastung“ zu verkaufen. „Das ist kein Rückgang der
Belastung, das ist maximal eine Verlangsamung der Verarmung! Während
sich die Systemparteien in ihren Ministerien abfeiern, wissen
Pensionisten und Familien nicht mehr, wie sie ihre Heizkosten zahlen
sollen. Die Preise sinken nicht, sie steigen nur langsamer als im
Katastrophenmonat des Vorjahres. Wer das als Erfolg verkauft, hat
jeden Bezug zur Lebensrealität der eigenen Bevölkerung verloren“,
erklärte die freiheitliche Sozialsprecherin.

Abschließend forderte Belakowitsch ein Ende der
Augenauswischerei: „Wir brauchen keine Jubelmeldungen aus dem
Elfenbeinturm, sondern echte Entlastung, die im Geldbörsel ankommt.
Diese Regierung ist am Ende und versucht sich mit mathematischen
Tricks über die Zeit zu retten. Aber die Bevölkerung spürt die
Realität täglich im eigenen Geldbeutel!“