Österreichischer Hundehalterverband (ÖHV) fordert neuerlich ein generelles Abschussverbot von Hunden durch Jäger

Maria Anzbach (OTS) – Die Abschüsse von (vermeintlich wildernden)
Haushunden und Katzen
durch Jäger hören nicht auf. Bei neuerlichen Abschüssen von
Familienhunden wurde sogar ein Hund mit Warnweste nur wenige Meter
vom Hochstand von einem Jäger erschossen.

Bisher erlauben Landesjagdgesetze Jägern, vermeintlich wildernde
Haushunde und Katzen zu töten. In der Praxis werden dabei Haustiere
wie jagdliches „Raubzeug“ behandelt – trotz ihrer rechtlichen
Stellung als Eigentum von Bürgerinnen und Bürgern und trotz des
geltenden Tierschutzes.

Nach Ansicht des Hundehalterverbands ist hier eine klare
Rechtsgüterabwägung erforderlich: Zwischen dem Schutz des Wildes
einerseits und dem Eigentumsrecht sowie dem Tierschutz andererseits.

Der Hundehalterverband fordert daher eine bundesweite
Klarstellung im Tierschutzgesetz, um den Abschuss von Hunden und
Katzen künftig österreichweit auszuschließen.