Wien (OTS) – „Die geplante Senkung der Mehrwertsteuer auf
Grundnahrungsmittel ist
ein erster und wichtiger Schritt zur Entlastung der Menschen,
allerdings ist sie für viele Familien nur ein Tropfen auf den heißen
Stein“, beurteilt Peter Mender, Präsident des Katholischen
Familienverbandes die von der Bundesregierung angekündigte
Steuersenkung und fordert, diese auch auf Babynahrung auszuweiten und
eine komplette Steuerbefreiung für Babywindeln.
Gerade Familien mit Kindern leiden überproportional an der
Teuerung und sind durch die aktuelle Sparpolitik der Bundesregierung
mehrfach betroffen: „Die Familienleistungen werden 2026 und 2027
nicht an die Inflation angepasst was einen realen Kaufkraftverlust
bedeutet“, so Mender und rechnet vor: „Eine Familie mit drei Kindern
verliert rund 240 Euro im Jahr. Die Eltern eines 2026 geborenen Babys
verlieren über die gesamte Bezugszeit des Kinderbetreuungsgeldes
mindestens 650 Euro an Kaufkraft“.
„Es gilt jetzt schnell und direkt Familien zu entlasten und es
ist nicht einzusehen, warum seit Jahresanfang zwar
Damenhygieneprodukte wie Binden und Tampons dauerhaft von der
Umsatzsteuer befreit wurde, Babywindeln aber unverändert mit 20
Prozent besteuert werden“, so Mender.
„Kinder kosten Geld und diese Entlastungen würden zielgenau im
Börsel der Familien ankommen. Mit einer Steuerbefreiung würden
Babywindeln schlagartig um ein Fünftel günstiger“, so Mender und gibt
Vizekanzler Andreas Babler recht: „Essen darf kein Luxus sein, das
stimmt. Ein Baby zu wickeln sollte aber ebenfalls nicht zum Luxus
werden“.
Hintergrundinfos: Berechnungen finden Sie hier:
www.familie.at/inflationsanpassung
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Familienbeihilfeberechnungen zum honorarfreien Abdruck zur Verfügung!