Wien (OTS) – „Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) zu stoppen, wofür
wir uns mit
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig an der Spitze in Brüssel
massiv eingesetzt haben, ist unverzichtbar. Ein zweiter Schritt muss
aber folgen. Die EU-Entwaldungsverordnung für Länder wie Österreich,
die mehr von einer Verwaldung als einer Entwaldung betroffen sind,
muss eingestampft werden. Die EU-Kommission muss sich an der Nase
nehmen und sollte nicht immer nur von Entbürokratisierung reden,
sondern handeln – vor allem dort, wo Regelungen null Sinn ergeben und
ganze regionale Wertschöpfungsketten schädigen, wie es bei der EUDR
in Österreich und Europa der Fall ist“, betont LKÖ-Präsident Josef
Moosbrugger.
„Tatsache ist, dass die EUDR gerade für kleinere bäuerliche und
verarbeitende Betriebe kaum zu stemmen wäre, während es sich die nach
Europa liefernde Industrie, für welche die Verordnung eigentlich
gedacht war, wieder richten würde“, so der LKÖ-Präsident.