ERSTE Stiftung: Boris Marte legt CEO-Mandat zurück

Wien (OTS) – In der gestrigen Aufsichtsratssitzung der ERSTE-Stiftung
hat Boris
Marte angeboten, sein Mandat als CEO der Stiftung ein Jahr vor Ablauf
seiner Funktionsperiode zur Verfügung zu stellen. Der Aufsichtsrat
hat dieses Angebot angenommen. Marte, der die Stiftung mitbegründet
hat und diese über 10 Jahre als CEO leitete, erklärte seine
Entscheidung mit persönlichen Gründen. Er wird der Stiftung weiterhin
mit seinem Wissen und seiner langjährigen Erfahrung als Berater zur
Verfügung stehen.

Der Aufsichtsrat dankte Marte für seine strategische Aufbauarbeit
und die Positionierung der Stiftung ebenso wie für die Entwicklung
und Implementierung zahlreicher Projekte und Partnerschaften, die zu
nachhaltigen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen
geworden sind.

Für Andreas Treichl, den Aufsichtsratsvorsitzenden der ERSTE
Stiftung, ist die erfolgreiche Entwicklung der Stiftung eng mit der
Person von Boris Marte verbunden. „Zahlreiche Initiativen und
Institutionen, die wichtige Impulse geben, würde es ohne ihn, seine
Kreativität und seine Fähigkeit, Menschen aus den unterschiedlichsten
Bereichen zusammenzubringen, einfach nicht geben. Wir können Boris
Marte für die Arbeit der vergangenen Jahrzehnte nicht dankbar genug
sein“, sagt Andreas Treichl.

Boris Marte wird der Stiftung weiter als Berater zur Verfügung
stehen: „Transformation ist das Thema der Zeit. Für mich persönlich
auch. Ich nehme eine neue Rolle ein, um Neues zu entdecken, das
unsere Gesellschaft so dringend braucht. Und ich freue mich, der
Stiftung und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter verbunden
zu bleiben.“ Die Position des CEO wird vorerst nicht nachbesetzt
werden. Die Leitung der Stiftung liegt bei den verbleibenden
Vorstandsmitgliedern Gudrun Egger, Wolfgang Schopf und Martin
Wohlmuth.

Die ERSTE Stiftung ist eine gemeinnützig tätige Stiftung. Sie
legt ihren Fokus auf finanzielle Gesundheit und die Stärkung der
Demokratie. Als Kernaktionärin der ERSTE Group sichert sie die
unabhängige Zukunft eines der größten Finanzdienstleisters in Zentral
-, Ost- und Südeuropa.