„Report“ am 23. September: FPÖ – Erster, aber auf Dauer in Opposition?

Wien (OTS) – Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem
23. September
2025, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:

FPÖ – Erster, aber auf Dauer in Opposition?

Vor einem knappen Jahr hat die FPÖ bei der Nationalratswahl ihren
größten Erfolg eingefahren – und erstmals Platz eins belegt. In der
Regierung sitzen die Freiheitlichen dennoch nicht, die Verhandlungen
mit der ÖVP sind nach erfolgversprechendem Beginn gescheitert. Welche
Rolle haben dabei Parteichef Herbert Kickl und sein Verhalten
gespielt? Vor dem Parteitag der FPÖ am Wochenende stellen sich
strategische Fragen: Zementiert sich die FPÖ mit ihrem harten
Frontalkurs in der Opposition ein? Oder wollen die Freiheitlichen
angesichts der Budgetkrise und der Wirtschaftsflaute gar nicht
regieren? Patrick Gruska und Miriam Ressi haben sich an der FPÖ-Basis
umgehört.

Kürzen, streichen, enttäuschen – bei wem als nächstes gespart
wird

Die Regierung macht ernst und setzt ihren Sparkurs konsequent
fort. Bei Pensionen und Löhnen. Nur niedrige Pensionen werden an die
Teuerung angepasst, insgesamt werden die Pensionistinnen und
Pensionisten Kaufkraft verlieren. Auch bei den Beamtinnen und Beamten
werden bereits abgeschlossen geglaubte Verhandlungen nachverhandelt.
Was heißt das für die restlichen Lohnverhandlungen, die im Herbst
traditionell eigentlich mit den Metallern beginnen? Sie schließen in
der Regel am höchsten ab und haben Signalwirkung für andere Branchen.
Doch genau diese Signalwirkung haben heuer Pensionistinnen und
Pensionisten sowie Beamtenschaft übernommen – was die Stimmung in der
Gewerkschaft trüben könnte. Müssen Pensionistinnen und Pensionisten,
Beamte und Arbeitnehmer:innen jetzt also die Rechnung für eine
verfehlte Wirtschaftspolitik der Bundesregierungen zahlen? Und:
Trifft der Sparkurs die Richtigen? Emanuel Liedl und Martin Pusch
berichten.

Dazu eine Live-Schaltung zum neuen SPÖ-Vorsitzenden in Kärnten
Daniel Fellner

Kleider machen Politik

Ob das Mascherl von Wolfgang Schüssel, Bruno Kreiskys elegante
Maßanzüge, Dirndlkleider oder weiße Hosenanzüge: Manche
Kleidungsstücke von Politikerinnen und Politikern haben Geschichte
geschrieben. Modefachleute und Politikberater:innen sind sich einig –
Kleidung und politische Botschaft müssen stimmig und dem Amt
angemessen sein und können Flops genauso hervorbringen wie gelungene
Inszenierungen. Frauen werden viel härter beurteilt als Männer. Wie
sich Politikerinnen dagegen schützen, welche geheimen Botschaften in
den Outfits der Volkvertreterinnen und -vertreter stecken und wie die
politische Botschaft sitzt wie angegossen, haben sich Laura Franz und
Sabina Riedl für den „Report“ angeschaut.