Wien (OTS) – „Politische Verantwortung zeigt sich nicht im
Moralisieren, sondern
im konstruktiven Miteinander. Statt mit dem Finger auf Unternehmer zu
zeigen, sollten wir gemeinsam an tragfähigen Lösungen für unsere
Zukunft arbeiten. Nur so schaffen wir tragfähige Antworten auf
aktuelle und künftige Herausforderungen. Denn wenn wir unser
Gesundheits- und Sozialsystem zukunftsfit machen wollen, müssen wir
jetzt handeln. Die Zahlen sprechen für sich: Seit 2018 entstand durch
Sozialleistungsbetrug ein dokumentierter Schaden von rund 135
Millionen Euro. Ein Krankenstandstag kostet im Schnitt 250 Euro –
eine erhebliche Belastung, vor allem für kleine und mittlere
Unternehmen. Sozialleistungsbetrug und Krankenstandsmissbrauch
gefährden Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und das Vertrauen in
unsere sozialen Sicherungssysteme. Notwendig sind daher konsequente
Kontrollen, rasche Verfahren und spürbare Sanktionen – ohne
zusätzliche Bürokratie oder Quotenregelungen für Betriebe. Es braucht
jetzt ein Fairnesspaket, kein Unternehmer-Bashing aus dem letzten
Jahrhundert“, sagt Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kurt Egger auf die
jüngsten Aussagen von Sozialministerin Schumann in der ORF
Pressestunde.