Wien (OTS) – Die Pensionist:innenvertretung der younion _ die
Daseinsgewerkschaft,
Hauptgruppe 7, fordert für das Jahr 2026 eine faire Abgeltung der
Teuerung. „Es darf nicht sein, dass die Sanierung des Budgets
ausgerechnet auf dem Rücken der Pensionist:innen erfolgt“, betont
Eduard Aschenbrenner, Vorsitzender der Hauptgruppe 7.
Angesichts einer aktuellen Teuerungsrate von rund 4 Prozent ist
eine vollständige Anpassung der Pensionen unverzichtbar, um die
Kaufkraft der älteren Generation zu erhalten. „Die Pensionist:innen
haben ihr Leben lang einen wesentlichen Beitrag zum Funktionieren
unseres Sozial- und Wirtschaftssystems geleistet. Sie verdienen es,
im Alter nicht durch Kaufkraftverluste in finanzielle Bedrängnis zu
geraten“, unterstreicht die Gewerkschaftsvertretung.
Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Eduard Aschenbrenner macht deutlich, dass die Finanzierung von
Budget- und Krankenkassensanierungen sowie Konjunkturpaketen eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist: „Die Lasten müssen gerecht
verteilt werden – auch Banken, große Konzerne und andere
wirtschaftlich starke Gruppen sind gefordert, ihren Beitrag zu
leisten. Es wäre zutiefst unsozial, wenn ausgerechnet die ältere
Generation überproportional belastet würde.“
Die Vertretung appelliert daher an die politischen
Entscheidungsträger:innen, im Sinne von Fairness und Respekt vor den
Lebensleistungen der älteren Generation zu handeln. Nur eine
solidarische Lösung kann das Vertrauen der Menschen in eine gerechte
Sozialpolitik sichern.