Festakt des Auslandsösterreicher-Weltbundes im Landtagssaal

St. Pölten (OTS) – „Wenn ich hier in die Reihen des
Landtagssitzungssaals blicke, dann
ist das ein Blick in die Welt“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-
Leitner heute, Samstag, beim Festakt des Auslandsösterreicher-
Weltbundes, der im Zuge der Weltbund-Tagung in St. Pölten stattfand.

„Aus allen Teilen der Welt sind Sie zu uns nach St. Pölten
gekommen – aus den USA und Kanada, aus Brasilien und Uruguay. Es ist
eine Bestätigung, dass Sie alle Weltbürger sind. Aber Sie sind auch
Europäerinnen und Europäer, echte Österreicherinnen und Österreicher,
Tirolerinnen und Tiroler, Salzburgerinnen und Salzburger und
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Darin liegt unsere
Chance: diese Weltoffenheit und Heimatverbundenheit zu nutzen für
unsere Mission Nobelpreis“, führte sie weiter aus und informierte die
Gäste über das erklärte Ziel Niederösterreichs, einen Nobelpreis zu
erhalten: „Wir unterstützen Spitzenkräfte, Spitzenleistungen und
kluge Köpfe, indem wir sehr viel in Wissenschaft und Forschung
investieren. Dazu haben wir in Niederösterreich eine starke
Wissenschaftsachse aufgebaut, die von Krems über Wiener Neustadt, St.
Pölten und Wieselburg bis nach Klosterneuburg mit dem ISTA reicht.“
Während in Amerika oder anderen Teilen der Welt Wissenschafterinnen
und Wissenschafter mit Einschränkungen konfrontiert seien, schaffe
Niederösterreich ideale Rahmenbedingungen für die besten Köpfe der
Welt, unterstrich Mikl-Leitner.

Im Zuge des Festaktes wurde Dr. Christine Moderbacher mit der
Auszeichnung zur „Auslandsösterreicherin des Jahres 2025“ bedacht,
sie konnte allerdings krankheitsbedingt nicht an der Feier
teilnehmen. Beim Festakt kamen unter anderem auch
Auslandsösterreicher-Weltbund-Präsident Werner Götz und
Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten Nikolaus Marschik zu
Wort. Musikalisch gestaltet wurde der Festakt vom „Trio Terzetto“.