Wien (OTS) – „Jede Frau hat das Recht auf sexuelle Gesundheit. Im
Mittelpunkt
steht dabei die Selbstbestimmung“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria
Holzleitner und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger
anlässlich des Welttages für sexuelle Gesundheit. Wichtige Maßnahmen
sind für die SPÖ-Frauen leistbare Verhütung, mehr Information und
Aufklärung und eine breite gesellschaftliche Diskussion zu „Nur ein
Ja heißt Ja“. ****
Frauen tragen nach wie vor hauptsächlich die Verantwortung für
Verhütung – sie tragen in 50 Prozent der Fälle die finanzielle Last
alleine. „Ab Jänner 2026 werden Verhütungsmittel steuerfrei, das ist
eine wichtige Maßnahme für mehr Selbstbestimmung. Verhütung darf
nicht an den finanziellen Kosten scheitern. Kondome schützen vor
sexuell übertragbaren Krankheiten. Hier geht es auch um Information
und Aufklärung“, so Holzleitner.
Die SPÖ-Frauen wollen Frauengesundheit in den Fokus rücken.
„Weibliche Sexualität ist noch immer ein Tabuthema. Frauen sind noch
immer so vielen Schönheitsidealen ausgesetzt, ihr eigenes Empfinden
und ihre Bedürfnisse werden oft in der Berichterstattung ausgespart.
Information und Aufklärung bringen uns voran“, so Manninger.
Die SPÖ-Frauen setzen sich für einen gesellschaftlichen Wandel
beim Thema einvernehmlichen Sex ein. „Nur ein Ja heißt Ja. In einigen
Ländern Europas wie in Schweden und Spanien ist dies bereits gelebte
Praxis. Das ist ein sehr guter Ansatz“, so Holzleitner. „Wir wollen
all die patriarchalen Bilder, die von der Unterdrückung und
Unterwerfung der Frauen leben, überwinden“, so die SPÖ-Frauen
unisono. (Schluss) eb/lw