Teilzeit-Debatte: ÖHV will Steuervorteil für Vollzeit

Wien (OTS) – „Teilzeitbeschäftigte ins Nichtleister-Eck stellen
bringt uns genauso
wenig weiter wie Unternehmen pauschal zu verunglimpfen“, will Walter
Veit, der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung, mehr
Sachlichkeit in der Debatte um Voll- und Teilzeit: „Sonst kommen wir
zu keiner Lösung.“

Zwtl.: Wer Vollzeit arbeitet, soll weniger Steuern zahlen

Einen Vorschlag für eine Lösung hat Veit: Die Lohnsteuer soll wie
bisher an die Einkommenshöhe gekoppelt, aber um einen Abschlag für
Vollzeitbeschäftigte ergänzt werden – als Anreiz. „Arbeitszeit zu
erhöhen wäre attraktiver, wenn der Stundenlohn, der öfter ausbezahlt,
noch steigt.“ Gegen höhere Löhne für Beschäftigte könne auch die
Arbeitnehmerseite nur schwer etwas einwenden, ist Veit überzeugt:
„Keiner wird bestraft, keiner wird gebasht, alle profitieren.“

Zwtl.: Veit will Anreiz für Vollzeit durch weniger Steuern und mehr
Kinderbetreuung

Das würde neben dem Arbeitskräftemangel auch das zweite große
Standort-Problem entschärfen: die hohe Steuerlast auf Arbeit. Doch es
braucht noch mehr, so Veit: „Vollzeit darf etwa nicht an fehlender
Kinderbetreuung scheitern. Laut Regierungsprogramm ist der Ausbau für
2026 geplant. Da sollten schön langsam die Pläne auf den Tisch, wenn
das im nächsten Jahr umgesetzt werden soll.“

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