Haarentfernung

SPÖ-Manninger zu Vergewaltiger-Netzwerk: Die Täter europaweit zur Verantwortung ziehen!

Wien (OTS) – „Wie heute bekannt wurde, wurde eine Frau von ihrem
Ehemann betäubt,
von mehreren Männern vergewaltigt und zu Tode gequält. Das Ausmaß an
Gewalt und Verrohung unter Männern ist schockierend. Solche Taten
müssen konsequent verfolgt und die Täter zur Verantwortung gezogen
werden. Mein tiefes Mitgefühl gilt der Familie, den Angehörigen,
Freund*innen und Kolleg*innen der getöteten Frau“, so SPÖ-
Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger. ****

„Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen hat sich
die Bundesregierung zu einem gemeinsamen und koordinierten Vorgehen
im Gewaltschutz bekannt. Wie wichtig diese ressortübergreifende
Zusammenarbeit ist, zeigen die drei Fälle aus diesem
Vergewaltigungsnetz. Daher ist es gut und richtig, dass auch
Österreich nun der Europol-Operation MEDUSA beigetreten ist – eine
länderübergreifende Kooperation, die Vergewaltigern das Handwerk
legt. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Mindestens 57 Festnahmen,
158 geschützte Opfer und über 130 eingeleitete Ermittlungsverfahren (
Stand Sommer 2026). Bei einer grenzübergreifenden Schwerpunktaktion
in London wurden zudem 156 konkrete Verdächtige und Opfer
identifiziert sowie hunderte neue Ermittlungsansätze gesichert. „Auch
in Österreich müssen Vergewaltiger wissen, sie werden zur
Verantwortung gezogen“, so Manninger.

„Die Sicherheit von Frauen hat oberste Priorität. Wir brauchen
ein Sexualstrafrecht, das Frauen schützt und klar festhält, dass es
ohne Zustimmung keinen Sex gibt“, so Manninger. Eine wichtige
Maßnahme zum Schutz von Frauen ist die geplante elektronische
Überwachung von Gefährdern. „In kürzester Zeit erreichen uns wieder
erschütternde Berichte über Frauen, die von Männern geschlagen,
misshandelt, gequält und ermordet werden. Diese Gewalt muss endlich
ein Ende haben“, so Manninger. (Schluss) eb/ls