Wien (OTS) – „Wien ist das einzige Land mit einem
Wirtschaftswachstum. Während die
österreichische Wirtschaft weiter unter der anhaltenden Rezession
stöhnt, verzeichnete Wien 2024 als einziges Bundesland ein Wachstum
von 0,4 Prozentpunkten. Auch für 2025 prognostizieren Ökonom*innen
der UniCredit Bank Austria dem Bundesland ein Wachstum. Dieses
Ergebnis ist kein Zufall, sondern der Beweis dafür, dass die
Maßnahmen und Investitionen, die wir in Wien setzen, wirken und
Zukunftsgehalt haben“, hält SPÖ-Klubvorsitzender Josef Taucher fest.
Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen wächst die Zahl der
Arbeitsplätze in Wien weiter. So konnte Wien im Juni dieses Jahres
938.991 unselbstständig Beschäftigte registrieren. Das ist ein Plus
von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und entspricht 11.958
unselbstständig beschäftigten Personen. „Damit beweist Wien einmal
mehr wirtschaftliche Resilienz“, so Taucher.
Dass Wien im Vergleich zu anderen Bundesländern so gut dasteht,
ist den Investitionen in den Arbeitsmarkt und einer starken
öffentlichen Daseinsvorsorge zu verdanken. „Eine gute und starke
Daseinsvorsorge, wie wir sie in Wien haben, bildet das Rückgrat einer
Gesellschaft, weil sie grundlegende Dienstleistungen wie die
Versorgung mit Trinkwasser, eine funktionierende Müllabfuhr oder eine
sichere Energie- und Gesundheitsversorgung bereitstellt und damit für
soziale Sicherheit sorgt. Daseinsvorsorge bedeutet, dass wir
kommunale Betriebe so führen, dass sie heute und in Zukunft
funktionieren und nicht kaputtgespart und dann privatisiert werden –
so wie es FPÖ und ÖVP in der Vergangenheit gehandhabt haben. Die FPÖ
hat, als sie in Regierungsverantwortung war, das Eigentum der
Republik zu Spottpreisen und zum Nachteil für die Österreicher*innen
verscherbelt“, erinnert Taucher.
Für Taucher braucht es eine Inflationsanpassung, damit die
Daseinsvorsorge wie bisher auf diesem hohen Niveau funktionieren
kann. „Das bedeutet eine faire Entlohnung der Mitarbeiter*innen,
Investitionen in die kommunalen Betriebe und damit in die öffentliche
Infrastruktur. Davon profitieren alle Wiener*innen und wir sorgen
dafür, dass Wien heute und in Zukunft eine krisensichere Stadt
bleibt“, so Taucher weiter.
Zwtl.: Grüne leiden an politischer Amnesie – sie haben die
Staatsfinanzen an die Wand gefahren
Scharfe Kritik übt Taucher an den Grünen. „Die Grünen leiden
offenbar an politischer Amnesie und verleugnen ihre eigene
Verantwortung – ganz nach dem Motto ‚Wasser predigen und Wein
trinken‘. Sie haben die österreichischen Staatsfinanzen an die Wand
gefahren und eine beispiellose Staatsverschuldung, die nun die Länder
und Gemeinden auslöffeln müssen, hinterlassen. Sie haben die
Inflation in die Höhe getrieben, keine Maßnahmen gegen die Teuerung
ergriffen und sind gemeinsam mit dem ehemaligen Finanzminister Magnus
Brunner Hauptverantwortliche der wirtschaftlichen Misere unserer
Republik. Den anderen nun den schwarzen Peter zuschieben zu wollen,
ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten“, so Taucher.
„Wir in Wien werden nicht zulassen, dass unsere öffentliche
Daseinsvorsorge kaputtgespart wird. Wir werden unsere kommunalen
Dienstleistungen vor den Privatisierungsgelüsten anderer schützen und
dafür sorgen, dass die Wiener*innen heute und in Zukunft in der Stadt
mit der höchsten Lebensqualität arbeiten und leben können“, so
Taucher abschließend.