Wien (OTS) – Der neue „Aktionsplan gegen Rassismus“ der Stadt Wien
möchte
„institutionellen Rassismus, der diskriminierend wirken kann“ in der
Wiener Verwaltung aufspüren und diesem entgegenwirken. „Dabei werden
jedoch keinerlei Beweise vorgelegt, dass es solchen innerhalb der
Stadtverwaltung überhaupt gibt, und statt dessen nur Forderungen für
die Abhaltung von Workshops und die Schaffung für Beauftragte
gestellt“, kritisiert die Integrationssprecherin der Wiener
Volkspartei, Gemeinderätin Caroline Hungerländer.
Der vorliegende Aktionsplan entstand unter der Mithilfe diverser
von der Stadt geförderter Vereine, die selbst ständig neue
Rassismusdefinitionen präsentieren, um so ihr eigenes Bestehen zu
rechtfertigen. „Man kann die Erwartung von Deutschkenntnissen und
Abhaltung von Leistungstests an Schulen aber doch wohl kaum als
Rassismus bezeichnen. Dieser Aktionsplan verhindert Integration und
geht angesichts der massiven Wiener Integrationsprobleme völlig an
der Realität vorbei. Auch im Zusammenhang mit dem Rekorddefizit, wo
an allen Ecken und Enden in der Stadt gespart werden muss, ist die
Schaffung dieser zweifelhaften ‚Beauftragten‘ und die Abhaltung
dieser Workshops richtiggehend verantwortungslos“, betont
Hungerländer abschließend.