Gerstorfer und Korosec erwarten für 2026 eine Anpassung der Pensionen mit 2,7 Prozent

Wien (OTS) – Gemäß § 108f ASVG ergibt sich aus dem Durchschnitt der
VPI-
Inflationsraten von August 2024 bis Juli 2025 der Richtwert für die
Pensionsanpassung 2026. Heute wurde der vorläufige Wert für Juli 2025
bekannt gegeben. Es ist mit einem Richtwert von 2,7 Prozent zu
rechnen – und der soll laut dem Österreichischen Seniorenrat auch dem
Gesetz entsprechend angewendet werden.

Die beiden Präsidentinnen Birgit Gerstorfer (Pensionistenverband
Österreichs) und LAbg Ingrid Korosec (Österreichischer Seniorenbund)
erwarten sich von der Bundesregierung, dass die Pensionsanpassung für
2026 aus Respekt gegenüber der älteren Generation nach dem
gesetzlichen Anpassungswert erfolgt. Das aktuelle Regierungsprogramm
sieht keine Kürzungen der bestehenden Pensionen vor.

Gerstorfer Birgit (Pensionistenverband) dazu: „Die
Pensionistinnen und Pensionisten haben schon mit der Pension des
Monats Juni begonnen, einen Beitrag zu leisten: Wir zahlen um 0,9
Prozent mehr Krankenversicherungsbeitrag. Eine weitere Reduktion der
Pension kann unter diesen Umständen nicht hingenommen werden.“

Korosec Ingrid (Seniorenbund) stellt fest: „In unseren
Seniorenorganisationen haben wird bereits sehr viele Anfragen von
Seniorinnen und Senioren, die mit ihrer Pension sehr schwer das
Auslangen finden. Ich erwarte mir, dass die Anpassung, die laut
Gesetz ja vorgesehen ist, kommen wird und ich freue mich auf baldige
Gespräche mit der Sozialministerin.“

„Thema werden dabei auch die Ausgleichszulagenrichtsätze für die
kleinen Pensionen und die Bekämpfung der Altersarmut sein“ , so die
beiden Präsidentinnen unisono abschließend.