FPÖ – Vilimsky: „Es braucht vollständige Aufklärung über ukrainische Beteiligung am Nord-Stream-Anschlag!“

Wien (OTS) – Am 26. September 2022 wurde die Pipeline Nord Stream 2,
über die
Erdgas nach Europa transportiert wird, durch einen Anschlag zerstört.
Nun verdichten sich die Hinweise, dass die Ukraine selbst an dieser
Sabotage beteiligt war. „Es ist ein Skandal sondergleichen, dass die
EU nach wie vor Milliarden an Zahlungen in die Ukraine schickt – und
das, obwohl die Ukraine selbst eine der wichtigsten Energie-
Infrastrukturen Europas attackiert haben soll“, erklärte heute Harald
Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europäischen Parlament.

Bereits im Vorjahr wurde berichtet, dass der ukrainische
Präsident über den Anschlag informiert gewesen sein könnte und
ukrainische Militärs als Drahtzieher gelten. „Geschehen ist trotzdem
nichts – die Geldflüsse an die Ukraine sind weitergelaufen, ohne dass
Konsequenzen gezogen wurden“, so Vilimsky. Nun habe jedoch die
deutsche Bundesstaatsanwaltschaft einen ukrainischen Tatverdächtigen
in Italien festnehmen lassen. „Damit kommt endlich Bewegung in die
Sache“, betonte der FPÖ-EU-Abgeordnete.

Vilimsky forderte daher eine lückenlose Aufklärung, inwieweit die
Ukraine tatsächlich in den Anschlag verwickelt war und welche Rolle
Präsident Wolodymyr Selenskyj dabei gespielt hat. „Bis diese Fragen
restlos beantwortet sind, darf kein weiterer Euro in die Ukraine
fließen. Ich fordere die EU-Kommission auf, umgehend auf vollständige
Transparenz zu drängen und von der Ukraine die Offenlegung aller
relevanten Unterlagen einzufordern“, so Vilimsky abschließend.