FPÖ – Pracher-Hilander: „ORF muss Objektivität, Unabhängigkeit und Vielseitigkeit wieder gewährleisten“

Wien (OTS) – In ihrer heutigen Rede im Nationalrat übte die
freiheitliche
Nationalratsabgeordnete Mag. Pracher-Hilander scharfe Kritik am ORF
und dessen Berichterstattung. Öffentlich-rechtliche Medien hätten den
gesetzlichen und moralischen Auftrag, die Bevölkerung objektiv,
unabhängig und vielseitig zu informieren, um dem Bürger eine
eigenständige Meinungsbildung zu ermöglichen. „Öffentlich-Rechtliche
haben unter anderem einen entscheidenden Auftrag, nämlich den Bürger
zu informieren und diesen informiert zu halten. Das ist die
gesetzliche und moralische Pflicht der Öffentlich-Rechtlichen und
seiner Journalisten“, so Pracher-Hilander.

Journalistische Inhalte müssten so aufbereitet werden, dass die
Kriterien der Objektivität, Unabhängigkeit und Vielseitigkeit
bestmöglich erfüllt würden. Nach Ansicht von Pracher-Hilander habe
der ORF „mit und seit Corona schlagartig aufgehört, objektiv zu
sein“. Er habe „seine Unabhängigkeit verkauft und verraten und sich
anstelle der gebotenen Vielseitigkeit für Einseitigkeit in der
Berichterstattung entschieden“. Pracher-Hilander sprach in diesem
Zusammenhang von einem „Verrat am journalistischen Ehrenkodex“ sowie
einem „Verrat am Bürger per se“. Sie kritisierte weiters eine aus
ihrer Sicht bewusste Beeinflussung der öffentlichen Wahrnehmung und
warnte vor einer Einschränkung der freien Meinungsbildung. „Das ist
Machtmissbrauch in seiner allerschwersten Form“, so Pracher-Hilander.