Wien (OTS) – In ihrem gestrigen Debattenbeitrag nahm sich die
freiheitliche
Nationalratsabgeordnete Mag. Katayun Pracher-Hilander kein Blatt vor
den Mund und rechnete mit den aktuellen Missständen im Schulwesen ab:
„Unsere Lehrkräfte leisten Hervorragendes – doch ein guter Unterricht
braucht auch verlässliche und qualitativ hochwertige Schulbücher.“ In
den vergangenen Monaten habe es immer wieder Rückmeldungen von
verschiedenen Seiten gegeben, dass einzelne Inhalte in Schulbüchern
Verwirrung oder Irritation auslösen. „Wenn Eltern und Lehrkräfte
Bedenken äußern, dann muss das ernst genommen werden“, so Pracher-
Hilander.
Besondere Aufmerksamkeit erfordert der aktuelle Fall rund um ein
Grazer Volksschulbuch. Darin finden sich Texte, die eindeutig einen
links-ideologisch beeinflussten Charakter aufweisen. Konkret geht es
um eine Passage über den jungen Leo, der fortan Jennifer genannt
werden möchte und sich die Haare nicht mehr schneiden lassen will.
„Mütter und Väter haben das Recht darauf zu wissen, wie es dazu
kommen konnte, dass derartige Texte in Unterrichtsmaterialien für
junge Kinder aufgenommen wurden“, erklärt Pracher-Hilander.
Und weiter: „So wie man beispielsweise auch in der polizeilichen
Arbeit nicht beeinflussen, also nicht suggestiv arbeiten darf, so
dürfen auch Kinder und Jugendliche in Schulen und Kindergärten
niemals in ihrer natürlichen Identitätsfindung ideologisch
beeinflusst werden. Kinder dürfen durch ideologisch geprägte Inhalte
nicht aus dem gesellschaftlichen Normbereich hinausgedrängt werden.
Laut Statistik Austria sind derzeit lediglich 83 Personen als
„divers“ und sieben als intergeschlechtlich eingetragen, was 0,000795
Prozent der Bevölkerung ausmacht“, so die Abgeordnete.
Vor diesem Hintergrund forderte Pracher-Hilander klare
Qualitätskriterien, nachvollziehbare Prüfverfahren und volle
Transparenz bei der Erstellung und Genehmigung von
Unterrichtsmaterialien. „Eltern haben ein Recht darauf, dass
Schulbücher frei von unideologisch geprägter Propaganda sind,
andernfalls wird uns diese Einflussnahme auf die natürliche
Identitätsfindung unserer Kinder und Jugendlichen
gesamtgesellschaftlich auf den Kopf fallen, stellte Pracher-Hilander
klar.