Wien (OTS) – FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA
kommentierte den
heutigen Auftritt von SPÖ-Ministerin Holzleitner in der ORF-
Pressestunde als „skurrile Realitätsverweigerung einer Ministerin,
die sich für das Amt des SPÖ-Bundesgeschäftsführers empfehlen
möchte“. Dass Holzleitner das magere Ergebnis von Andreas Babler beim
Parteitag den Medien in die Schuhe schieben wolle, sei an
Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
„Wenn eine Wissenschaftsministerin glaubt, dass nicht die eigene,
tief zerstrittene Partei und das Versagen ihres Obmanns für das
Wahldebakel verantwortlich sind, sondern die Berichterstattung, dann
ist das eine wissenschaftlich höchst fragwürdige These. Fakt ist: Das
Babler-Ergebnis ist einzig und allein sein Verdienst. Die schlechte
Presse ist nur das Echo auf eine SPÖ, die intern komplett zerrüttet
ist und von einer Krise in die nächste taumelt“, so Hafenecker.
Einen einzigen Erkenntniswert – abseits der offensichtlichen
Realitätsverdrehung der SPÖ – habe der Auftritt jedoch gehabt, so der
freiheitliche Generalsekretär weiter: „Offensichtlich muss sich
Babler-Mitarbeiter Seltenheim ernsthaft Sorgen um seinen Posten
machen. Frau Holzleitner hat heute in einer Stunde mehr den
Bundesgeschäftsführer gegeben, als man von Herrn Seltenheim in den
vergangenen Monaten überhaupt gehört hat. Einer SPÖ, die sich
offensichtlich nicht einmal selbst unter Kontrolle hat, sollte man
nicht die Kontrolle über den Staat und wichtige Ressorts in der
staatlichen Verwaltung geben. Die Wiederwahl Bablers zeigt, dass sich
der Chaoskurs in der SPÖ wohl fortsetzen wird“, erklärte Hafenecker
abschließend.