Wien (OTS) – In der Voralpenstube in Kaumberg (NÖ) wurde gestern im
Rahmen des FPÖ
-Heimatherbstes das Fünf-Jahr-Jubiläum der sogenannten
Backerbsenaffäre begangen. Zahlreiche Gäste aus Niederösterreich,
Wien und umliegenden Bundesländern folgten der Einladung, um unter
dem Motto „Genießen ohne Schikanen“ gemeinsam zu feiern und
gleichzeitig ein Zeichen für Freiheit und Normalität zu setzen.
Besonders erfreulich: Sechs der damals acht betroffenen Gäste
waren persönlich anwesend – darunter Menschen aus einem breiten
gesellschaftlichen Querschnitt, der Mitte unserer Gesellschaft,
keineswegs nur aus dem freiheitlichen Umfeld. Damit wurde einmal mehr
unterstrichen, dass die damaligen Corona-Maßnahmen Menschen über alle
Parteigrenzen hinweg betroffen und belastet haben.
FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker, MA, erinnerte in seiner
Ansprache an die völlig überzogenen Reglementierungen des Jahres
2020: „Die Backerbsenaffäre steht exemplarisch für ein Corona-Regime,
das tief in das Alltagsleben eingegriffen hat. Grund- und
Freiheitsrechte wurden massiv eingeschränkt, Nachbarn wurden
gegeneinander ausgespielt, und selbst das Warten auf eine Suppe oder
das Trinken eines Bieres wurde kriminalisiert.“
Hafenecker verwies auch darauf, dass die Aufarbeitung dieser Zeit
politisch ausschließlich von der FPÖ betrieben werde: „Mit Herbert
Kickl an der Spitze und in Niederösterreich stark getragen von Udo
Landbauer sind wir jene Kraft, die die damaligen Fehlentwicklungen
konsequent anspricht und daraus Lehren einfordert. Ohne die FPÖ wäre
vieles dieser Zeit stillschweigend unter den Teppich gekehrt worden.“
Die Jubiläumsveranstaltung zeigte klar, dass die Ereignisse von
2020 nach wie vor nachwirken. „Wir feiern heute bewusst das, was
damals untersagt wurde: Zusammenkommen, gutes Essen und ein normales,
selbstbestimmtes Leben“, betonte Hafenecker. „Der Heimatherbst steht
für Gemeinschaft, Freiheit und Hausverstand – genau das, was vielen
Menschen in der Pandemie genommen wurde.“ Nach dem offiziellen Teil
bot sich reichlich Gelegenheit zu Gesprächen, Erinnerungen und
gemütlichem Zusammensein. „Diese Veranstaltung ist ein starkes
Zeichen dafür, dass Freiheit nichts Selbstverständliches ist – sie
muss täglich verteidigt werden“, so Hafenecker abschließend.