St. Pölten (OTS) – Das Land Niederösterreich fordert Nachbesserungen
und ortet
„Korrekturbedarf“ beim Elektrizitätswirtschaftsgesetz 2025, dessen
Entwurf gerade im parlamentarischen Prozess diskutiert wird.
Zentrales Thema ist hierbei aus Sicht Niederösterreichs ein fairer
Kostenausgleich beim Netzausbau: „Die Windkraftanlagen unseres
Bundeslandes leisten einen wesentlichen Beitrag zu den
österreichweiten Klimazielen und zur Energieunabhängigkeit der
Republik. Daher ist es nur gerecht, dass die Kosten für den
Netzausbau bundesweit fair verteilt werden. Die Energiepreise
entscheiden schließlich über Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe
und Wohlstand unserer Landsleute. Für leistbare Energiepreise
brauchen wir einen Schulterschluss der gesamten Republik über Partei-
und Bundesländergrenzen hinweg“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-
Leitner.
Kritisch sieht Niederösterreich die geplanten Netzgebühren für
eingespeisten Strom, die vor allem kleinere und mittlere Photovoltaik
-Betreiber treffen würden. Hier brauche es jedenfalls eine klare
Differenzierung zwischen Haushaltsanlagen und gewerblichen
Großanlagen. „Wir dürfen jene, die in erneuerbare Energie
investieren, nicht durch neue Abgaben bestrafen. Hände weg von
privaten Photovoltaik-Anlagen. Häuslbauer für ihre Investitionen in
die Energiewende zu bestrafen, das geht sich nicht aus“, betont Mikl-
Leitner.
„Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit sichern wir nur mit
leistbarer Energie. Dazu braucht es auch in Zukunft Menschen und
Unternehmen, die in erneuerbare Energie investieren und sie haben
sich faire Rahmenbedingungen verdient, die den Erneuerbaren-Ausbau
fördern statt hemmen“, unterstreicht Landeshauptfrau Johanna Mikl-
Leitner.