DRF Luftrettung im Einsatz beim FIS Skiweltcup Garmisch

Filderstadt (OTS) – Die DRF Luftrettung ist auch in diesem Jahr
wieder als offizieller
Partner beim FIS Skiweltcup in Garmisch-Partenkirchen im Einsatz.
Während der Trainingstage und des Rennens auf der Kandahar-Strecke
steht ein rot-weißer Rettungshubschrauber im Zieleinlauf, um im
Notfall schnelle Hilfe aus der Luft zu leisten. Kommt es zu einem
Unfall, kann die Besatzung sofort die medizinische Versorgung
übernehmen und Athleten schnell und schonend in eine geeignete Klinik
transportieren.

Bereits zum sechsten Mal in Folge begleitet die DRF Luftrettung
den bevorstehenden Skiweltcup in Garmisch. Während der beiden
Trainingstage am 26. und 27. Februar sowie der Rennen auf der
legendären Kandahar-Strecke am kommenden Wochenende leistet die
Luftrettungsorganisation damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit
der Veranstaltung. Zur Besatzung des rot-weißen Hubschraubers des
Typs H145 gehören ein Pilot, ein Notarzt sowie ein Notfallsanitäter /
HEMS TC.

Die Maschine ist als „fliegende Intensivstation“ ausgestattet und
verfügt über alle Geräte, die für eine umfassende notfallmedizinische
Versorgung notwendig sind – darunter beispielsweise ein
Beatmungsgerät, das Patientenmonitoring und Perfusoren. Ergänzend
stehen der Crew Point-of-Care-Diagnostikverfahren zur Verfügung: Mit
einem mobilen Sonographiegerät lassen sich innere Verletzungen oder
Blutungen schnell erkennen, während ein Blutgasanalysegerät wichtige
Werte wie Sauerstoff- und Kohlendioxidkonzentrationen liefert, aus
denen sich präzise der Zustand des Patienten und therapeutische
Maßnahmen ableiten lassen. Abgerundet wird die Ausstattung durch
einen sogenannten GFAP-Bluttest, der Hinweise auf mögliche
Hirnblutungen liefern und damit gerade bei potenziellen
Kopfverletzungen im Skirennsport einen zusätzlichen diagnostischen
Vorteil bieten kann.

Das innovative Verfahren auf Basis eines Protein-Bluttests wird
derzeit an zwei Stationen der DRF Luftrettung im Rahmen einer Studie
erprobt – zwei weitere Stationen stehen kurz vor der Einführung. Das
Verfahren wurde von einem Forscherteam der Klinik für Neurologie am
RKH Klinikum Ludwigsburg mitentwickelt. Gefördert wird das Projekt
von der DRF Stiftung, die sich für zukunftsweisende Vorhaben zur
Weiterentwicklung der Luft- und Notfallrettung engagiert.