Wien (OTS) – Wien setzt einen weiteren Meilenstein und baut seine
internationale
Vorreiterrolle im Digitalen Humanismus konsequent aus. Gemeinsam mit
dem Bundesministerium für Wissenschaft, der Universität Wien, der TU
Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Central European
University (CEU) unterstützt die Stadt Wien die Gründung des neuen
Center for Digital Humanism Vienna (CDH Vienna). Designierter
Direktor des neuen Zentrums wird Peter Knees, Professor für
Informatik an der TU Wien.
Die Gründung des CDH Vienna erfolgt im Rahmen der internationalen
Digital Humanism Conference 2026, die diese Woche in Wien
stattfindet. Mit dem neuen Zentrum vertiefen Bund, Stadt und
Universitäten ihre langjährige Zusammenarbeit im Bereich des
Digitalen Humanismus und stärken Wien als international sichtbaren
Forschungs- und Innovationsstandort.
Wien baut internationale Spitzenposition aus
Der Digitale Humanismus hat seinen Ursprung in Wien und gilt
heute international als wegweisender Ansatz, um technologische
Innovation mit demokratischen Werten, gesellschaftlicher
Verantwortung und internationaler Handlungsfähigkeit zu verbinden.
Vizebürgermeisterin Barbara Novak sieht in der Gründung des neuen
Zentrums ein starkes Signal für die digitale Zukunft Wiens:
„Digitalisierung ist für Wien kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug,
das immer den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Mit dem neuen
Zentrum für Digitalen Humanismus setzen Stadt und Wissenschaft
gemeinsam ein starkes Zeichen für eine wertebasierte digitale
Zukunft. Unser Ziel bleibt klar: Moderne Technologien sollen das
Leben erleichtern, Teilhabe stärken und dem Gemeinwohl dienen.“
Für Wiens Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-
Hasler ist die Gründung des neuen Zentrums ein weiterer Meilenstein,
um Wiens internationale Vorreiterrolle im Digitalen Humanismus
nachhaltig zu stärken: „Wien hat sich in den vergangenen Jahren als
internationale Hauptstadt des Digitalen Humanismus etabliert. Diese
Position bauen wir konsequent aus: Mit dem Center for Digital
Humanism Vienna investieren wir in Spitzenforschung und schaffen
einen Ort, an dem die großen Fragen der Digitalisierung gemeinsam mit
Wissenschaft, Politik und Gesellschaft bearbeitet werden. Denn die
Digitalisierung darf nicht dem freien Markt überlassen werden,
sondern muss von uns allen politisch, ethisch und demokratisch
gestaltet werden. So setzt Wien ein starkes internationales Zeichen
für technologischen Fortschritt im Dienst des Menschen.“
Für Stefan Gara , Wissenschafts- und Digitalisierungssprecher der
NEOS Wien, zeigt das neue Zentrum, wie technologische Innovation und
gesellschaftliche Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden
werden können: „Digitaler Humanismus bedeutet, dass der Mensch auch
im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz die letzte Instanz bleibt.
Technologie soll unsere Freiheit erweitern – nicht unsere
Entscheidungen ersetzen. Deshalb sind Bildung, kritisches Denken und
digitale Mündigkeit die entscheidenden Zukunftskompetenzen unserer
Zeit. Mit dem Center for Digital Humanism Vienna zeigt Wien, dass
technologische Spitzenforschung, gesellschaftliche Verantwortung und
Bildung Hand in Hand gehen und neue Technologien im Sinne der
Menschen gestaltet werden.“
Neues Zentrum vernetzt Forschung, Politik und Gesellschaft
Getragen wird das CDH Vienna vom Bundesministerium für
Wissenschaft, der Stadt Wien, der Universität Wien, der TU Wien, der
WU Wien und der CEU. Das Zentrum wird große interdisziplinäre
Forschungs- und Innovationsprojekte koordinieren, wissenschaftliche
Expertise für Politik und Verwaltung bereitstellen und internationale
Kooperationen im Bereich des Digitalen Humanismus vorantreiben. Es
soll Kompetenzen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und
Zivilgesellschaft bündeln und Wien als zentralen Standort für den
gesellschaftlichen Diskurs über die Chancen und Herausforderungen
digitaler Technologien weiter stärken.
Digitaler Humanismus als Wiener Erfolgsmodell
Der Digitale Humanismus hat seinen Ursprung in Wien und
entwickelt sich zunehmend zu einem internationalen
Orientierungsrahmen für die Gestaltung der digitalen Transformation.
Mit dem neuen Zentrum erhält dieser Ansatz nun eine dauerhafte
institutionelle Verankerung. Für Erich Prem , Organisator der Digital
Humanism Conference, ist die Gründung des Zentrums ein wichtiger
nächster Schritt: „Der Digitale Humanismus hat sich von einer
wichtigen gesellschaftlichen Debatte zu einem konkreten europäischen
Gestaltungsansatz entwickelt. Mit dem neuen Zentrum schaffen wir die
Voraussetzungen, um Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und
Zivilgesellschaft noch enger zusammenzubringen und gemeinsam an einer
digitalen Zukunft im Dienst der Menschen zu arbeiten.“
Peter Knees übernimmt Aufbau des Zentrums
Als designierter Direktor wird Peter Knees den Aufbau des CDH
Vienna begleiten und dessen internationale Vernetzung vorantreiben.
„Mit dem CDH Vienna entsteht ein Ort, an dem die vielfältigen
Kompetenzen unserer Universitäten zusammenkommen. Unser Ziel ist es,
wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Verantwortung zu
verbinden und Wien als internationalen Knotenpunkt für den Digitalen
Humanismus weiter auszubauen“, so Peter Knees.
Mit der Gründung des Center for Digital Humanism Vienna setzt
Wien gemeinsam mit dem Bund und seinen Universitäten einen weiteren
strategischen Schritt, um seine internationale Sichtbarkeit als
Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationsmetropole auszubauen und
die digitale Transformation aktiv im Sinne der Menschen zu gestalten.