ÖVP – Möllner/Marx: Teilsperre des Aumannplatzes führt zu Verkehrschaos, Schulden und Belastungen für ganz Währing

Wien (OTS) – Die ÖVP Währing wird in der Bezirksvertretungssitzung am
18. Juni
2026 eine Resolution zum Erhalt der stadteinwärts führenden
Verkehrsverbindung in der Währinger Straße zwischen Klostergasse und
Vinzenzgasse einbringen. Die Volkspartei spricht sich entschieden
gegen die geplante Teilsperre des Aumannplatzes aus und warnt vor den
negativen Folgen für Verkehr, Schulwegsicherheit, Wirtschaft und die
finanzielle Situation des Bezirks.

Zwtl.: Verkehrschaos statt Verkehrslösung

Die geplante Teilsperre würde den Verkehr nicht reduzieren,
sondern lediglich in andere Bereiche des Bezirks verlagern. Betroffen
wären insbesondere das Schulviertel rund um den Ebner-Eschenbach-
Park, die Gentzgasse mit den Straßenbahnlinien 40 und 41 sowie das
Umfeld des Carolusheims. Enorme Lärmbelastungen im Wohnviertel sind
die Folge.

„Der Bezirk darf nicht der grünen Ideologie zum Opfer fallen
sowie der Grün-Roten Schuldenpolitik. Hier wird eine funktionierende
Verkehrsverbindung mutwillig gekappt, obwohl jeder weiß, dass der
Verkehr dadurch nicht verschwindet. Er wird lediglich in Wohngebiete,
vor Schulen und auf die Schienenstraße Gentzgasse verlagert. Das
Ergebnis wird ein Verkehrschaos für ganz Währing sein“, so ÖVP-
Bezirksvorsteher-Stellvertreter Oliver Möllner.

Besonders kritisch sieht die ÖVP die Auswirkungen auf den
öffentlichen Verkehr. „Die Pläne gefährden nicht nur den
Individualverkehr, sondern können auch zu zusätzlichen Behinderungen
der Straßenbahnlinien 40 und 41 führen. Die Gentzgasse ist bereits
heute eine stark frequentierte Schienenstraße. Wer den Verkehr
bewusst auf diese Achse verlagert, riskiert zusätzliche Belastungen
für tausende Öffi-Nutzerinnen und Öffi-Nutzer täglich “ , betont
Möllner.

Zwtl.: Schulwegsicherheit wird gefährdet

Ebenso kritisch sieht die ÖVP die Auswirkungen auf Kinder, ältere
Menschen und den öffentlichen Verkehr. Die Problemkreuzung
Gentzgasse/Türkenschanzstraße wird durch den grünen Vorschlag
nochmals verschlechtert.

„Wenn der gesamte stadteinwärts führende Verkehr durch eines der
dichtesten Schulviertel Wiens oder entlang der Gentzgasse geleitet
wird, verschlechtert sich die Situation für Schülerinnen und Schüler,
Eltern und Senioren massiv. Wer von Verkehrsberuhigung spricht und
gleichzeitig den Verkehr vor Schulen und Betreuungseinrichtungen
verlagert, handelt verantwortungslos“, kritisiert ÖVP-Klubobfrau
Beate Marx.

Zwtl.: Unternehmer und Anrainer schlagen Alarm

Seit der Präsentation der Pläne führt die ÖVP Gespräche mit
Unternehmern, Anrainern und betroffenen Institutionen im Umfeld des
Aumannplatzes.

„Seit der Präsentation sind wir mit Geschäftsleuten und
Anrainerinnen und Anrainern im Gespräch. Der Aufschrei, der Frust und
der Ärger sind groß. Die Teilsperre des Aumannplatzes will niemand.
Sie wird eine Schließung von Unternehmen auslösen und zu einem
Verkehrschaos führen. Die Menschen haben Angst, dass ihr Grätzl seine
Erreichbarkeit verliert und damit an Attraktivität einbüßt“, erklärt
Möllner.

Marx ergänzt: „Der Aumannplatz ist ein wichtiger wirtschaftlicher
Mittelpunkt unseres Bezirks. Wer Stellplätze vernichtet, Kundenströme
erschwert und die Erreichbarkeit verschlechtert, gefährdet
Arbeitsplätze und die Existenz lokaler Betriebe. Die Sorgen der
Unternehmer müssen von allen Parteien im Bezirk gehört werden.“

Zwtl.: Über drei Millionen Euro für eine Verschlechterung

Für die ÖVP ist auch die Finanzierung des Projekts völlig
ungeklärt. Gleichzeitig kämpft der Bezirk mit knappen finanziellen
Mitteln und steigenden Belastungen.

„Währing hat schlichtweg kein Geld für dieses Projekt. Mehr als
drei Millionen Euro für eine Teilsperre des Aumannplatzes, die
Vernichtung von Stellplätzen und die Verlagerung des Verkehrs in ein
Schulviertel sowie auf die Schienenstraße Gentzgasse verschlechtert
die Situation für Währing insgesamt. Das ist finanzpolitisch
unverantwortlich. Wir haben wichtige Projekte in Kindergärten und
Pflichtschulen in den nächsten Jahren zu stemmen, die Zukunft der
Kinder ist wichtiger als Grüne Ideologie“, so ÖVP-Bezirksvorsteher-
Stellvertreter Möllner.

„Während notwendige Investitionen aufgeschoben werden, soll für
ein ideologisches Prestigeprojekt Millionenbudget bereitgestellt
werden. Diese Prioritätensetzung versteht niemand mehr“, ergänzt
Marx.

Zwtl.: ÖVP fordert konkrete Verbesserungen statt Prestigeprojekte

Anstatt Millionen in die Teilsperre des Aumannplatzes zu
investieren, fordert die ÖVP die Umsetzung dringend notwendiger
Maßnahmen.

„Währing braucht eine neue WC-Anlage am Aumannplatz – und zwar
jetzt und nicht erst 2027. Ebenso braucht es endlich Maßnahmen für
eine sichere Überquerung der Gentzgasse im Bereich der Kreuzung
Türkenschanzstraße/Gentzgasse. Das sind konkrete Verbesserungen für
die Menschen im Bezirk“, so Möllner und Marx.

Zwtl.: Resolution für Hausverstand und Verantwortung

Mit ihrer Resolution fordert die ÖVP Währing den Erhalt der
stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung in der Währinger Straße
und spricht sich gegen eine Teilsperre des Aumannplatzes aus. „Die
Menschen erwarten sich Lösungen mit Hausverstand und keine
ideologischen Experimente. Unsere Resolution ist ein klares
Bekenntnis zu Verkehrssicherheit, Erreichbarkeit, wirtschaftlicher
Vernunft und einem verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld“, so
Möllner und Marx abschließend.