Haarentfernung

Wöginger: „Pflegende Angehörige sind das Rückgrat unseres Pflegesystems“

Wien (OTS) – „Hunderttausende Menschen in Österreich pflegen und
betreuen einen
Angehörigen zu Hause. Sie tun das leise, verlässlich und sehr oft
rund um die Uhr. Ohne sie würde unser Pflegesystem keinen einzigen
Tag funktionieren. Der 13. September ist deshalb kein Gedenktag,
sondern ein Aktionstag, ein Danke an jene, die Verantwortung
übernehmen, ohne lange zu fragen. Die Volkspartei ist seit Jahren der
Anwalt der pflegenden Angehörigen und sie bleibt es. Dankeschön
allein zahlt aber keine Rechnung. Es braucht handfeste Leistungen,
und die liegen am Tisch: 100 Millionen als Offensivhilfe für die
mobile Betreuung sind im Budget vorgesehen. Auch das ist eine
Entlastung. Weiters wird das Pflegegeld seit 2020 jährlich
automatisch angepasst, mit 1. Jänner 2026 erneut um 2,7 Prozent, und
das trotz eines harten Konsolidierungskurses. Mehr als 500.000
Menschen beziehen heute Pflegegeld, die allermeisten von ihnen werden
in den eigenen vier Wänden betreut. Der Angehörigenbonus, für den ich
jahrelang gekämpft habe, liegt heuer bei 134,30 Euro im Monat und
wird jedes Jahr valorisiert. Die Ersatzpflege kann seit 2024 bereits
ab einem einzigen Tag in Anspruch genommen werden. Der Pflegefonds
ist für heuer auf 1,207 Milliarden Euro aufgestockt, für Hospiz- und
Palliativversorgung stehen 174,51 Millionen Euro bereit. Das ist
keine Ankündigungspolitik, das ist Geld, das bei den Menschen
ankommt“, sagt August Wöginger, ÖVP-Sozialsprecher.

„Unsere Linie ist unverändert: daheim vor stationär. Die
allermeisten Österreicherinnen und Österreicher wollen dort alt
werden, wo sie ihr Leben verbracht haben, und diesen Wunsch nehmen
wir ernst. Damit das gelingt, muss sich auch eine Auszeit ausgehen.
Wer 365 Tage im Jahr da ist, braucht Kurzzeitpflege, Tagesbetreuung,
Ersatzpflege und mobile Dienste, und zwar wohnortnah und nicht nur
auf dem Papier. Entlastung heißt außerdem weniger Bürokratie. Jede
Stunde, die in Formularen verloren geht, fehlt am Bett. Mein Zugang
ist einfach: Wer sein eigenes Leben umstellt, um einen anderen
Menschen zu pflegen, darf damit nicht allein gelassen werden. Daran
arbeiten wir weiter, über den 13. September hinaus“, schließt
Wöginger.