Wien (OTS) – „Lutsch Dein Ding“, „Saugen und Lutschen erlaubt“ oder
„Nur hart
macht’s Spaß“ – solche Aufdrucke auf Wassereis kursieren auf sozialen
Medien und können beim besten Willen nicht für eine
Kinderveranstaltung gedacht sein. „Wienopolis“ richtet sich an Kinder
zwischen acht und 13 Jahren und soll in einem geschützten Rahmen
ermöglichen, dass Kinder lernen wie eine Stadt funktioniert.
„Es stellen sich ganz konkrete Fragen: Gab es ein
Kinderschutzkonzept? Wer hat es freigegeben und wer hat die Umsetzung
kontrolliert? Wer hat diese Produkte ausgewählt und freigegeben? Und
wie konnte es dazu kommen, dass WIENXTRA derartige Produkte bei einer
Kinderveranstaltung im Wiener Rathaus verteilt?“, so ÖVP-Wien-
Familiensprecherin Sabine Keri.
„Das ist ein völlig unverständlicher Vorgang und ein Versagen bei
der notwendigen Sorgfalt. Eine Entschuldigung allein reicht hier
nicht. Wie sollen Eltern darauf vertrauen können, dass ihre Kinder
bei Veranstaltungen der Stadt Wien geschützt und nicht für billige
und geschmacklose Aktionen missbraucht werden?“, zeigt sich Keri
verärgert.
„Kinder dürfen nicht mit derartigen sexualisierten Inhalten
konfrontiert werden. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung muss jetzt lückenlos
aufklären, wie es dazu kommen konnte, wer Verantwortung trägt und
welche Konsequenzen gezogen werden. Bei Veranstaltungen für Kinder
muss der Schutz der Kinder an erster Stelle stehen“, so Keri
abschließend.