Haarentfernung

JUNOS zu ORF-Zukunftsforum: ORF braucht Reformen – Geldhahn für Dancing Stars und Formel 1 zudrehen

Wien (OTS) – Anlässlich des von Medienminister Andreas Babler
einberufenen ORF-
Zukunftsforums fordern die JUNOS eine grundlegende Reform des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ziel müsse ein moderner und
effizienter ORF sein, dessen öffentlich-rechtlicher Auftrag klarer
und enger definiert wird und der von parteipolitischen Fesseln
befreit wird.

„Der Medienminister sagt, er sehe bei der Finanzierung derzeit
keine Notwendigkeit, etwas zu ändern. Für uns ist klar, dass
Ausgaben, Strukturen und Programmauftrag konsequent auf den Prüfstand
müssen“, sagt die stellvertretende JUNOS-Bundesvorsitzende Fabienne
Lackner.

Ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk sei für eine liberale
und wehrhafte Demokratie unverzichtbar. Seine Stärke bemesse sich
jedoch nicht an möglichst vielen Unterhaltungsformaten, eingekauften
Serien oder teuren Sportübertragungsrechten. Der ORF müsse sich auf
jene Aufgaben konzentrieren, die private Medien nicht in
vergleichbarer Weise erfüllen können. Zudem müsse er entpolitisiert
und seine redaktionelle Unabhängigkeit nachhaltig gestärkt werden.

„Das Zukunftsforum darf nicht zur Selbstbestätigungsveranstaltung
werden. Es braucht weniger parteipolitischen Einfluss, einen klarer
gefassten öffentlich-rechtlichen Auftrag und einen
verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der Beitragszahlerinnen und
Beitragszahler. Gerade junge Menschen fragen sich zu Recht, warum sie
über den verpflichtenden ORF-Beitrag teure Sportrechte, große
Unterhaltungsshows und Serienwiederholungen mitfinanzieren sollen,
die ebenso gut private Anbieter bereitstellen können“, so Lackner
abschließend.