Wien (OTS) – Die SPÖ Wien begrüßt die von Bürgermeister Dr. Michael
Ludwig
präsentierten neuen Regeln gegen die missbräuchliche
Kurzzeitvermietung von Wohnungen. „Wohnen ist ein Grundrecht in Wien,
und das bleibt es auch. Genau darum schützen wir Wohnraum konsequent
vor Spekulation. Mit der Registrierungspflicht und der Einschränkung
von Umwidmungen in Beherbergungsstätten wird ein zentrales
Versprechen der Wiener Wohnpolitik erneuert: Wohnraum ist zum Wohnen
da und nicht für die Profitmaximierung Einzelner“, erklärt SPÖ Wien-
Landesparteisekretär Jörg Neumayer, MA.
Der Vorstoß gegen Kurzzeitvermietung zeigt exemplarisch, warum Wien
im internationalen Vergleich so gut funktioniert: Die Stadt überlässt
zentrale Lebensbereiche nicht dem freien Markt, sondern gestaltet sie
aktiv, beim Wohnen ebenso wie bei Gesundheit, Bildung, öffentlichem
Verkehr oder Energieversorgung. „Wien ist der Beweis, dass eine Stadt
funktioniert, wenn Politik Verantwortung übernimmt, statt alles dem
Markt zu überlassen. Leistbares Wohnen, öffentliche Daseinsvorsorge
und soziale Sicherheit: Das alles ist in Wien Realität, weil
Sozialdemokratie hier seit Generationen und für Generationen
gestaltet. Der konsequente Schutz vor Kurzzeitvermietung ist ein
weiterer Baustein in diesem Erfolgsmodell, um das uns die Welt
beneidet“, so Neumayer.
Die neue Registrierungspflicht reiht sich nahtlos in jene Wohnpolitik
ein, die seit mehr als hundert Jahren das Fundament der Stadt bildet.
Damit der soziale Wohnbau auch zukünftig seinen Zweck erfüllt,
braucht es wirksamen Schutz vor jenen, die Wohnungen dem Markt für
dauerhaftes Wohnen entziehen. „Andere reden über den Wohnungsmarkt,
wir gestalten ihn. Schon mit der 90-Tage-Regel hat Wien international
Pionierarbeit geleistet“, unterstreicht Neumayer die
sozialdemokratische Wohnpolitik. „Wir bauen leistbaren Wohnraum, und
wir verteidigen ihn. Beides gehört zusammen. Genau darauf baut auch
unsere aktuelle Kampagne ‘Wien schafft Zuhause’: Wien ist die Stadt
der Mieterinnen und Mieter, des sozialen Wohnbaus und der leistbaren
Mieten. Das war so, das ist so, und das soll auch so bleiben“, so
Neumayer abschließend. (Schluss)